Hückelhoven: Die „Märchenbengel” präsentieren ein vorweihnachtliches Stück

Hückelhoven: Die „Märchenbengel” präsentieren ein vorweihnachtliches Stück

Mit „Tischlein deck dich” präsentierten die „Märchenbengel” auch in diesem Jahr wieder ein vorweihnachtliches Märchenstück im Jugendheim St. Lambertus, das nicht nur die kleinen Zuschauer begeisterte.

„Ich in so satt, ich mag kein Blatt.” Mit diesen Worten legte die Ziege Berta (Sarah Frenken) die drei Söhne des Schneiders (José Garcia) der Reihe nach herein. Und damit war sie eigentlich diejenige, die die ganze Geschichte ans Laufen brachte.

Denn vom Vater davongejagt, ziehen die drei der Reihe nach in die Welt hinaus, um ihr Glück zu suchen und zu finden. Auf dem Rückweg werden sie jedoch von der gierigen Wirtin (Birgit Cepeda) um ihren Lohn gebracht. Sohn Hans (Rolf Berghofen) verliert seinen Esel (Jürgen Gobbers) und sein Bruder (Nicole Tölle) sein Tischlein (Angela Jansen).

Bei der Wirtin ist die Ziege zwischenzeitlich auch untergekommen, die vom Schneider ebenfalls davongejagt worden war, als er ihr hinterhältiges Spiel endlich durchschaut hatte. Erst der dritte Sohn (Gabi Aglon) schafft es, die Wirtin mit seinem Knüppel (Andrea Peter-Demiroglu) zu bändigen. Den hat er von seinem Meister (Joachim Tölle) als Lohn für seine Arbeit erhalten.

Mit dem Spruch „Windelweich, windelweich klopf ich dir den Po sogleich” stürzt sich der Knüppel zur rechten Zeit auf die Betrügerin und sorgt für eine Wende hin zum Guten. Zum Thema „Tischlein deck dich” wurden auch Postkarten der Hückelhovener Künstlerin Bernadette Schmitt verkauft, die auch die Hückelhovener Weihnachtstassen gestaltet.

Am Ende zeigte sich die Ziege nach einer Abreibung durch den Knüppel durchaus einsichtig und gelobte „Ich bin es leid, mach keinen Streit. Määäh!” Die Märchenbengel” sind aus der Gruppe „Eltern spielen für ihre Kinder” entstanden. Mit ihren Theaterstücken unterstützen sie die Jugendeinrichtungen und Kindergärten, in denen sie auftreten. Dabei verlangen sie keinen Eintritt, sondern hoffen auf Spenden der Zuschauer.