Erkelenz: Die Halden sind häufig Fundorte

Erkelenz: Die Halden sind häufig Fundorte

Auch mit seiner mittlerweile 37. Mineralien - und Fossilienbörse hat der Arbeitskreis Mineralien- und Fossilienkunde des Heimatvereins der Erkelenzer Lande wieder Mineralienfreunde und Sammler aus dem gesamten Grenzland nach Erkelenz gelockt.

Rund 40 Anbieter aus ganz Deutschland präsentierten auf knapp 150 Tischmetern in der Stadthalle, was Sammlerherzen höher schlagen lässt. Das Angebot reichte von seltenen Kristallen und Quarzen aus aller Welt bis hin zu versteinerten Urzeitbewohnern und Haifischzähnen. „Unsere Messe ist zu einem Treffpunkt für Sammler geworden”, erklärte Börsenleiter Thomas Noll.

Neben der Begutachtung und dem Erwerb von Sammlerstücken diene sie auch zum Austausch, zum Beispiel über geeignete Grabungsstellen. Diese werden nämlich auch wegen der Schließung der Bergwerke langsam rar in Deutschland. Trotzdem könne man noch auf so mancher Halde schöne Funde machen, so Noll. Die wertvollen Mineralien sind nicht nur für Sammler von besonderer Bedeutung. Sie können auch zum Wohlbefinden beitragen.

Menschen wie der Viersener Wolfgang Weiß setzen zum Beispiel auf die asiatische Kunst der gesunden Raumgestaltung Fengh Shui. Dabei spielt Wasser eine nicht unbedeutende Rolle. Mit seinem „Edelsteinbrunnen” kombiniert Weiß die beruhigende Wirkung des Wassers mit der reinigenden Wirkung bestimmter Mineralgesteine. „Die Luft wird gereinigt, was zum Wohlfühlen der Bewohner beiträgt”, erläutert er das Prinzip.

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