Heinsberg: Der Preis der Johann-Lütter-Stiftung 2009 geht an Theo Krings

Heinsberg: Der Preis der Johann-Lütter-Stiftung 2009 geht an Theo Krings

Die Hochschuldozentin Dorothee Broichhausen war hellauf begeistert von den Leistungen der Solisten der Heinsberger Jugendmusikschule beim Konzert der Lüttergesellschaft. Ingeborg Lütter ergänzte: „Was wir hörten, glich schon mehr einem Meisterkonzert.”

Die Veranstaltung war das Rahmenprogramm für die Verleihung des Preises der Johann-Lütter-Stiftung 2009 an den Leiter der Heinsberger Jugendmusikschule, Theo Krings.

Der 48-Jährige wurde als „große, verdienstvolle Integrationspersönlichkeit” der Kreisstadt gefeiert. Er habe der Musikschule ein neues Renommee verschafft, indem er erstklassige Lehrkräfte an die Schule geholt habe, suche die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen wie der Johann Lütter-Stiftung und sei nicht zuletzt der „Erfinder” des überregionalen Gitarren-Festivals.

Jetzt steht Krings vor neuen Herausforderungen in Verbindung mit den Feierlichkeiten zum 40-jährigen Bestehen der Jugendmusikschule, die im Oktober beginnen.

Der Vorsitzende der Lütter-Stiftung, Thomas Lakenberg, hielt die Laudatio in „betonter” Kürze, da Krings eine große Abneigung vor „Buhei” habe. Er stellte heraus, dass Krings gemäß der Stiftungs-Satzung alles daran setze, die Jugend musikalisch zu fördern.

Außerdem habe er sich verdient gemacht um die Verbreitung der Johann-Lütter-Werke. Mit auf sein Konto gehe es, dass Lütter selbst in Asien und Südamerika kein Unbekannter sei und für den deutschen Sprung von der Romantik zur Moderne stehe.

In der Erwiderung des Lobes tat der Geehrte seine Arbeit als „selbstverständlich” ab. Dass man dafür ausgezeichnet werde, freue ihn um so mehr.