Der Internationale Karlspreis zu Aachen

Der Internationale Karlspreis zu Aachen

Der Internationale Karlspreis zu Aachen wird seit 1950 wegen besonderer Verdienste um die europäische Einigung verliehen und traditionell am Himmelfahrtstag übergeben.

Die Auszeichnung ist nach Karl dem Großen (768-814) benannt, der im Frankenreich die Völker vom Ebro bis zur Elbe vereinigt hatte. Sie besteht aus einem Preisgeld von 5000 Euro, einer Medaille und einer Urkunde.

Mit dem italienischen Staatspräsidenten Carlo Azeglio Ciampi erhält der vierte Italiener den Preis. Der damalige italienische Premierminister Alcide de Gasperi wurde 1952 ausgezeichnet, 1964 der damalige Staatspräsident Antonio Segni und 1979 der damalige Präsident des europäischen Parlamentes Emilio Colombo.

Erster Preisträger war 1950 der Begründer der Paneuropa-Idee, Graf Coudenhove-Kalergi. Im vergangenen Jahr hatte der damalige Präsident des Europaparlaments Pat Cox die Auszeichnung erhalten. Weitere Preisträger waren der ehemalige französische Präsident Valéry Giscard d´Estaing (2003), der Euro (2002), der ehemalige US-Präsident Bill Clinton (2000), Roman Herzog (1997) und Konrad Adenauer (1954).