Kreis Heinsberg: Dekan Müller geht hoch motiviert ans Werk

Kreis Heinsberg: Dekan Müller geht hoch motiviert ans Werk

Regionaldekan Winfried Müller ist neuer Vorsitzender des Caritasverbandes für die Region Heinsberg. In dieser Eigenschaft ist er der Nachfolger von Propst Günter Meis, der das Amt zehn Jahre lang bekleidete.

Damit kam der Caritasrat dem Vorschlag des Vorstandes nach, der sich bereits im Vorfeld auf Dekan Winfried Müller geeinigt hatte, nachdem Propst Günter Meis zum 31. Dezember 2008 sein Amt als Vorsitzender aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt hatte.

Dekan Müller geht hoch motiviert ans Werk. Er müsse sich aber erst einmal in sein Amt einarbeiten und die vielfältigen Dienste und Einrichtungen des Verbandes kennenlernen, sagte Müller. „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe, gemeinsam mit den Gremien, der Geschäftsleitung und den Mitarbeitern des Verbandes Caritas in der Region Heinsberg mit zu gestalten und dabei Antworten und Perspektiven zu geben, für Not leidende Menschen, die unsere Hilfe und Unterstützung brauchen.

Kirche muss auf der Seite der Armen stehen”, betonte er. Dass erneut ein Geistlicher dem Caritasverband als Vorsitzender vorstehe, halte er für sinnvoll und vernünftig; darin zeige sich, welches Fundament der Verband habe. Es gehe darum, die Würde des Menschen immer im Blick zu haben und auf die zu schauen, die am Rande der Gesellschaft stehen.

„Ich bin sehr zufrieden mit der Wahl”, sagte Gottfried Küppers, Geschäftsführer des Caritasverbandes. Denn den Dekan der Region als Vorsitzenden des Caritasverbandes zu haben, mache Sinn, um so ein Zeichen zu setzen, dass caritativer Dienst immer ein Dienst in der Kirche sei. Zudem sei Dekan Müller ein „Pragmatiker, der auf die Basis schaut”, so Küppers. Fachlich versiert habe er immer die Menschen im Blick, die der Hilfe bedürften.

Zugleich übernehme ein Vorsitzender beziehungsweise Vorstand große Verantwortung. Denn im Verband mit seinen vielfältigen Diensten und Einrichtungen, seien rund 800 Mitarbeiter beschäftigt. Diese Vorstandsarbeit, die ehrenamtlich geleistet werde, bewege sich im Spannungsfeld zwischen betriebswirtschaftlicher Orientierung und der Verantwortung für die inhaltlich-konzeptionelle Ausgestaltung der Einrichtungen und Dienste sowie deren Weiterentwicklung, aber es gehe auch in gleichem Maße um die Stärkung des christlichen Profils, betonte Küppers.

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