Kontakt- und Beratungsstellen: Gespräche sind nun wieder möglich

Kontakt- und Beratungsstellen : Gespräche sind nun wieder möglich

Die Kontakt- und Beratungsstellen für Menschen mit seelischen Erkrankungen und ihre Angehörigen sind auch jetzt wieder für die Menschen da, wenn auch in etwas anderer Form.

Die wegen der Coronavirus-Pandemie notwendigen Maßnahmen haben das soziale Leben erheblich beeinflusst. Herausforderungen in Beziehungen, im Job und ein Gefühl der Ungewissheit oder Überforderung begleiten nach wie vor viele. Das betrifft gerade auch Menschen mit seelischen Erkrankungen. Für sie sind die Kontakt- und Beratungsstellen (KuB) der Sozialpsychiatrischen Zentren in der Städteregion Aachen da. Diese bieten neben einem Kontaktcafé und psychosozialer Beratung für seelisch erkrankte Menschen und deren Angehörige auch diverse Freizeitaktivitäten, strukturierende Angebote und noch viel mehr.

Die kontaktstiftenden Angebote der meisten KuB laufen bereits seit einigen Wochen wieder – nur etwas anders als sonst. So ist beispielsweise die Personenzahl beim Offenen Treff begrenzt, um genügend Abstand einhalten zu können. Für alle Bereiche liegen Hygienekonzepte vor und die Menschen, die die KuB besuchen, haben sich diesen Vorgaben gerne angepasst. Schließlich gibt es nun wieder die Möglichkeit, sich auszutauschen, gemeinsam – wenn auch auf Abstand – einen Kaffee zu trinken und in eine neue Form des Miteinanders zu finden. Wer sich in einer seelischen Krise befindet, seelisch erkrankt ist oder einen Angehörigen hat, der zu diesem Personenkreis gehört, ist herzlich eingeladen, das Gespräch zu suchen oder im Offenen Treff vorbeizuschauen.

Schon zu Beginn der Corona-Pandemie haben die Mitarbeitenden der KuB viele Wege gefunden, um in Verbindung zu bleiben. Dazu gehörten Hausbesuche, Einzelberatungen, Einkaufsdienste, Briefe und E-Mails sowie Ermutigungs- und Durchhalteanrufe. Und auch untereinander haben sich die KuB-Nutzer vernetzt und gegenseitig dabei unterstützt, die Einschränkungen zu überstehen: Sei es bei Einkaufsdiensten auszuhelfen oder sich am Telefon über die schwierige Situation auszutauschen. Später auch Besuche bei denen, die sich noch nicht heraustrauten. All das zeigt ein funktionierendes Selbsthilfesystem.

Ein Baustein dieses Systems sind die Kontakt- und Beratungsstellen für Menschen mit seelischen Erkrankungen und ihre Angehörige (KuB) der Sozialpsychiatrischen Zentren. Das Gesundheitsamt der Städteregion Aachen unterstützt diese als Kooperationspartner.

Die Mitarbeiter in den KuB vereinbaren gerne Gesprächstermine und informieren zu den Angeboten, die zur Zeit stattfinden.

Alsdorf und Baesweiler: SPZ Nord des Fördervereins für die Rehabilitation psychisch Kranker und Behinderter e. V., Otto-Wels-Str. 2 b, Alsdorf, 02404/25172, Mail: info@spznord.de.

Herzogenrath: SPZ Nord des Fördervereins für die Rehabilitation psychisch Kranker und Behinderter e. V., Kaiserstr. 50, 02404/25172, Mail: info@spznord.de.

Kontaktdaten sind hier zu finden: www.spz.ac.