Erkelenz: Boule-Bahn direkt vor dem Glockenspiel

Erkelenz: Boule-Bahn direkt vor dem Glockenspiel

Beim dritten französischen Markt hält wieder mediterranes Flair Einzug in Erkelenz. Das Markttreiben, zu dem der Gewerbering einlädt, beginnt am Freitag, 22. Oktober, um 10 Uhr rund um das Alte Rathaus.

Die Besucher können sich auf frische Ware, seltene Angebote und viele Probierhäppchen freuen. Da die meisten der Händler der deutschen Sprache wenig bis gar nicht mächtig sind, dürfen auch die alten Vokabelkenntnisse hervorgekramt werden.

Angesichts der kulinarischen Leckereien können sich die Besucher wie Gott in Frankreich fühlen: Duftende Flammkuchen frisch aus dem Ofen, eine Vielfalt an Käse-, Wurst- und Schinken-Spezialitäten, wie Wildschwein- und Eselsalami, lassen neben Wein, Crémant und Champagner, Crépes, Pasteten und Terrinen sowie frischen Croissants den Einkauf zum Genusserlebnis werden. Seifen und Tischdecken aus der Provence runden das Angebot stilvoll ab. Unterstützung erhalten die französischen Händler von den Gastronomen am Markt.

Am Sonntag treten dann auch Röskens, Lemmen und Eventmanagement Müller-Platz an, um den Reigen an Gaumenfreuden abzurunden. Am Freitag und Samstag wird ein Leierkastenmann mit französischen Liedern unterwegs sein, am Samstag spielt ein Akkordeon für die Besucher auf. Zusätzlich lockt am Sonntag ab 13 Uhr die Erkelenzer Geschäftswelt in die Innenstadt zum ungestörten Ladenbummel in die Stadt.

Dass es die Franzosen beim Sport auch gemütlich mögen, kann man an der rund zehn Meter langen Boule-Bahn erleben, die am Glockenspiel aufgebaut wird. Dort werden am Samstag und Sonntag acht Mannschaften aufeinandertreffen, um den Sieger zu ermitteln. Bürgermeister Peter Jansen wird ebenfalls dabei sein. Wer das Spiel nicht kennt, kann sich von den Schülern der Europaschule einweisen lassen. Gemeinsam mit ihrem französischen Lehrer David Ratajski nehmen sie auch in diesem Jahr wieder am Markt teil und werden den Besuchern viel Wissenswertes über unser Nachbarland zu berichten wissen.

Die Erfahrung aus den Vorjahren habe gezeigt, dass die Erkelenzer das Flair und das Angebot des französischen Marktes sehr schätzen, erklärt Helmut Dahlen im Namen des Gewerberinges. Man habe bei der Organisation darauf geachtet, nur Marktbeschicker einzuladen, die dem hohen Anspruch gerecht werden. Denn einen Flohmarkt mit kulinarischem Angebot wollen die Organisatoren aus ihrem Markt nicht machen. Daher wurden viele dementsprechende Anfragen von Ausstellern abgelehnt. Unser Motto lautet klein und fein”, betont Dahlen. Und daran soll sich auch in Zukunft nichts ändern.