Eschweiler: Böse Buben schweben 100 Jahre im jecken Orbit

Eschweiler : Böse Buben schweben 100 Jahre im jecken Orbit

Seit 100 Jahren schwebt die Böse-Buben-Rakete nun bereits im Eschweiler Karnevalsorbit. Die jecken Treibstofftanks sind aber noch längst nicht leer, wie der Sessionsauftakt in der Delio-Arena bewies.

Die Unterhaltungsabteilung der Kolpingfamilie hatte nicht nur eine deftige Äezezupp auf dem Speiseplan, auch Schunkelpassagen und Lachsalven bereicherten das Programm des närrischen Abends. Das Tanzbein schwangen Weiblein und Männlein gleichermaßen.

Als „Max & Moritz” begeisterten zuerst Kindertanzmariechen Isabell Schmidt und Tanzmarie Julia Wintz, alles andere als geizig mit seinen Reizen fegte am späten Abend dann das Männerballett übers Parkett.

Für ein wahres Applaus-Feuerwerk im Schatten der Böse-Buben-Rakete zeichnete Bütten-Ass Manfred Dreschers verantwortlich. Präsident Günter Forstenaicher der Prinzengarde Alsdorf, als Gastgesellschaft der Böse Buben zu Besuch an der Inde, hatte Dreschers (und viele weitere Gardisten) mitgebracht.

Ein Eigengewächs sorgte anschließend für Lacher. Der stets torkelnde „Stadtstreicher” Jonas Wintz fand erst am Mikro Halt und begrüßte die Jecken im Saal mit einem standesgemäßen „Prost!”. Den Schlusspunkt setzten dann mit Karnevalshits der Extraklasse die Aushängeschilder der Kolpingfamilie-Unterhaltungsabteilung, die „Indesingers”.

Eine große Familie, eine der ältesten karnevalistische Gesellschaften an der Inde, aber immer noch jung, frisch und voller Lust auf närrisches Treiben - die Böse Buben sagen stolz „100 Joa, dat sent mie!”.