Selfkant-Hillensberg: Bobbycars düsen den Berg hinab

Selfkant-Hillensberg: Bobbycars düsen den Berg hinab

Mit dem Bobby-Car-Rennen am Hillensberger Berg ist im Selfkant ein neuer Event geboren worden. Die „Biker- & Trikerfreunde ohne Grenzen” aus dem Gangelter Land zogen vor drei Jahren mit dieser Idee das Glückslos, das erste Rennen wurde zum wahren Publikumsmagneten.

Vielleicht lag es am in diesem Jahr Termin, dass der Besucheransturm ausblieb. Gleich zwei weitere Highlights in der Region sorgten für Konkurrenz. So verzeichnete das Rennen nur 28 Bobbycardriver am Berg. Mit Verspätung begannen die Rennen. Ursprünglich sollte Bürgermeister Herbert Corsten um 14 Uhr das Rennen mit einem Bobbycar eröffnen, aber erst gegen 15 Uhr starteten die Testfahrten. Der Hillensberger Berg zog auch das Interesse des Deutschen Bobby-Car-Sportverbandes auf sich.

Lucas Fischer vom BSE Meinsheim (Nähe Heilbronn) zeigte sich als Vorstandsmitglied des Verbandes von der Rennstrecke begeistert und kam nach Gesprächen mit Bürgermeister Herbert Corsten zu dem Schluss, dass die Ausrichtung einer Deutschen Meisterschaft am Hillensberger Berg durchaus vorstellbar sei. Als einzige Frau war Birgit Palmen aus Rurdorf am Start.

Die Bobbycardriver legten sich mächtig ins Zeug und düsten fast ungebremst ab Startrampe (am Kriegerdenkmal) die rund 350 Meter lange Strecke herunter. Die Schikanen (Inseln) wurden im Vorfeld von der Gemeinde entfernt, die Gefahrenpunkte mit Gummireifen abgedeckt. Ab 14 Uhr war Hillensberg bis gegen 19 Uhr für den normalen Durchgangsverkehr gesperrt.

Um die Rennen attraktiver zu gestalten, wurden Duellrennen ausgetragen. Viele Anwohner hatten es sich auf Bürgersteigen bequem gemacht und verfolgten die das Rennspektakel aus der ersten Reihe.