Kreis Düren: Auch die Sparkasse Düren muss für die WestLB zahlen

Kreis Düren: Auch die Sparkasse Düren muss für die WestLB zahlen

Auch die Sparkasse Düren muss ihren Beitrag zur Sanierung der angeschlagenen Landesbank WestLB leisten. Medienberichten zu Folge ist von Millionenbeträgen die Rede.

„Die Frage, welchen Beitrag die Sparkasse Düren leisten muss, kann nicht abschließend beantwortet werden”, sagte Sparkassensprecher Dirk Hürtgen auf Anfrage dieser Zeitung. Eine konkrete Summe nannte er nicht. Die Höhe der zur Rettung der Landesbank benötigten Summe hänge auch von einer weiteren Entwicklung der Kapitalmärkte ab.

„Grundsätzlich sind wir froh und dankbar, dass die Verhandlungspartner zu einen für alle Beteiligten ausgewogenen Kompromiss gefunden haben. Damit ist die Zukunft der Westdeutschen Landesbank gesichert”, sagte Hürtgen weiter.Für die notwendigen Abschreibungen auf die Beteiligung an der WestLB habe die Sparkasse Düren bereits in der Vergangenheit ausreichend hohe Vorsorge getroffen. Aufgrund dieser Maßnahme seien für die Zukunft keine negativen Auswirkungen für das Kundengeschäft zu erwarten, versicherte Hürtgen.

Die Sparkasse wolle „weiterhin ihrer Aufgabe als Kreditgeber für die lokale und regionale Wirtschaft in vollem Umfang gerecht werden”. Der finanzielle Beitrag zur Rettung der WestLB habe auch keinen Einfluss auf die Ausschüttungspolitik. „Auch in der Zukunft wird die Sparkasse verlässlicher Partner des Gemeinwohls in der Region sein”, sagte Hürtgen. Die Höhe der Förderungen in den Bereichen Soziales, Bildung, Sport, Kultur und Umwelt beträgt pro Jahr etwa eine Million Euro. Daran halte die Sparkasse fest.