Kreis Düren: Arbeitslosigkeit im Kreis Düren steigt leicht

Kreis Düren: Arbeitslosigkeit im Kreis Düren steigt leicht

Die Zahl der von Arbeitslosigkeit betroffenen Menschen im Kreis Dürenj ist leicht gestiegen. Die Agentur für Arbeit in Düren meldet 10-545 Männer und Frauen, die im Kreis Düren einen Arbeitsplatz suchen. Das ist ein Plus von 252 Menschen im Vergleich zum Vormonat.

Davon werden 2868 Personen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Agentur für Arbeit betreut (minus 221 Menschen zum Vormonat), 7677 arbeitslose Männer und Frauen (plus 473 Menschen) betreuen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Job-com des Kreises Düren.

Die Quote liegt damit kreisweit bei 7,8 Prozent, ist im Bereich der Geschäftsstelle Jülich (6,9 Prozent) aber deutlich geringer als in Düren (8,2 Prozent). Als unterbeschäftigt gelten im engeren Sinne 11 735 Menschen.

„Der deutliche Rückgang der Arbeitslosigkeit im Bereich der Agentur für Arbeit Düren ist saisonüblich und mit Arbeits- und Ausbildungsaufnahmen, insbesondere des Personenkreises der unter 25-jährigen Arbeitslosen, zu begründen. Gleichzeitig sind die Anzeichen für die zukünftige Arbeitsmarktlage unverändert geblieben.

Geringere Stellenzugänge und steigende Zugänge aus Erwerbstätigkeit in Arbeitslosigkeit belegen eine sinkende Arbeitskräftenachfrage seitens der Unternehmen in der Region”, kommentiert Gabriele Hilger das Zahlenwerk für die Arbeitsagentur.

Die steigende Zahl der Empfänger von Arbeitslosengeld II führt Landrat Wolfgang Spelthahn insbesondere auf die Folgen des Urteils vom Bundessozialgerichtes vom 16. Mai zurück.

„Bekanntlich hat das Bundessozialgericht entschieden, dass zur Festlegung angemessener Wohnflächen auf die Wohnungsgrößen im sozialen Mietwohnungsbau abzustellen ist”, so der CDU-Politiker.

Für den Kreis Düren bedeute dies, dass den Bedarfsgemeinschaften um fünf Quadratmeter größere Wohnungen zustehen. Spelthahn: „In der Folge ist die Zahl der Neuantragstellungen bei der Job-com deutlich gestiegen.”

Selbst wenn eine Person innerhalb der Bedarfsgemeinschaft beschäftigt sei und Einkommen erzielen würde, erhöhten die nicht beschäftigten Angehörigen die Zahl der arbeitslosen SGB-II-Leistungsempfänger deutlich, sagte der Landrat.