Kreis Heinsberg: AOK mit neuer Struktur: „Chance für Zukunft“

Kreis Heinsberg: AOK mit neuer Struktur: „Chance für Zukunft“

Eine Umstrukturierung steht bei der Krankenkasse AOK Rheinland/Hamburg bevor: Die Regionaldirektion Kreis Heinsberg wird künftig zusammen mit der Regionaldirektion Mönchengladbach/Kreis Viersen eine neue Regionaldirektion bilden, deren Hauptsitz in Mönchengladbach sein wird.

Dies erklärte AOK-Regionaldirektor Herbert Löscher in Heinsberg am Montag auf Anfrage. Der Verwaltungsrat habe dafür gestimmt, „neue, leistungsfähigere Strukturen zu schaffen“, berichtete Löscher. Deshalb würden die bisher 27 örtlichen Regionaldirektionen zu insgesamt 14 neuen Regionaldirektionen zusammengefasst.

Die organisatorischen Vorbereitungen dazu seien auf den Weg gebracht. Die eigentliche Planungsphase sei im dritten Quartal dieses Jahres vorgesehen. Die Umsetzung erfolge im letzten Quartal 2014 und im ersten Quartal 2015. Die wichtige Botschaft von Löscher für die AOK-Versicherten: „Für unsere Kunden ist die AOK weiterhin flächendeckend vor Ort präsent.“

Denn Ziel sei es, den guten persönlichen Service für die Versicherten weiter auszubauen. „Deshalb werden wir keine Geschäftstellen schließen“, sagte der Regionaldirektor. Und es werde keine betriebsbedingten Kündigungen geben.

155 Mitarbeiter im Kreis

Aktuell habe die AOK im Kreisgebiet 155 Mitarbeiter — verteilt auf die Standorte Heinsberg, Erkelenz, Geilenkirchen und Hückelhoven. Löscher geht davon aus, dass sich diese Zahl nicht wesentlich verändern werde, denn nach jetziger Einschätzung werde es so sein, dass die neue Regionaldirektion Mönchengladbach/Kreis Viersen/Kreis Heinsberg mit zentralen Organisationseinheiten auch im hiesigen Kreisgebiet ansässig sein werde.

Löscher zeigte sich davon überzeugt, dass die von der AOK intensiv betriebene Netzwerkarbeit im Gesundheitswesen im Kreis Heinsberg auch in der neuen Struktur eine Fortsetzung finden werde. Zu seiner eigenen Zukunft konnte Löscher noch keine Aussage machen, verwies er darauf, dass die Personalplanungen im Moment laufen würden.

„Sicherlich wird die AOK Rheinland/Hamburg als Arbeitgeber und als modernes, zukunftsorientiertes Dienstleistungsunternehmen in den neuen Strukturen noch besser und schneller auf die künftigen Herausforderungen im Gesundheitsmarkt reagieren können“, sprach Löscher von einer „Chance für die Zukunft“.

(disch)
Mehr von Aachener Nachrichten