Erkelenz: An der Kreisstraße 32 rückt ein Kreisverkehr näher

Erkelenz: An der Kreisstraße 32 rückt ein Kreisverkehr näher

Einstimmig machte der Bauausschuss den Weg frei für den geplanten Bau eines vierarmigen Kreisverkehrs an der K 32 bei Tenholt. Die Maßnahme sei längst überfällig, meinte der Leiter des Tiefbauamtes, Werner Spartz. In den vergangenen Jahren sei sie aber vom Fördermittelgeber immer wieder verschoben worden.

Da es jetzt endlich von der Bezirksregierung grünes Licht gab, wolle man nun auch so schnell wie möglich handeln.

Die Kosten werden sich auf rund 500.000 Euro belaufen, von denen zwei Drittel durch Fördermittel abgedeckt werden. Wenn dem entsprechenden Antrag kurzfristig stattgegeben wird, kann auch zügig mit der Umsetzung der Maßnahme begonnen werden.

In der Vergangenheit war es an dieser Kreuzung immer wieder zu schweren Unfällen gekommen. Kurz vor den Sommerferien war eine Schülerin aus Tenholt an der Kreuzung von einem Pkw erfasst und getötet worden.

Der Kreisverkehr wird die Querung für Radfahrer und Fußgänger sicherer gestalten, da die Fahrzeuge gezwungen sind, ihre Geschwindigkeit zu verringern, um in den Kreisverkehr einzubiegen.

Schon im Zusammenhang mit dem Ausbau des Gewerbe- und Industrieparks Commerden war die Notwendigkeit eines Kreisverkehrs an der Kreuzung Tenholter Straße/K 32 unterstrichen worden. Eine Forderung nach diesem Bau wurde auch laut, als es Diskussionen über den Bau eines Agrarzentrums an der Tenholter Straße gab.

Ein entsprechendes Verkehrsgutachten liegt seit 2003 vor. Auch in der Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplans von 2008 war die Errichtung des Kreisverkehrs vorgesehen.

Der Kreis Heinsberg ist als Straßenbaulastträger mit im Boot. Auch von dort steht einem frühen Beginn der Baumaßnahme nichts im Weg.

Mehr von Aachener Nachrichten