Hückelhoven-Hilfarth: Altodijo will Musikszene in der Region bereichern

Hückelhoven-Hilfarth: Altodijo will Musikszene in der Region bereichern

Die Stadt Hückelhoven beherbergt einen neuen Kammerchor. Er nennt sich Altodijo. Sein Programm will er um ungewöhnliche Chorstücke erweitern. Hiervon konnten sich auch viele Kirchenbesucher in der Pfarrkirche Sankt Leonhard in Hilfarth überzeugen, als die zwölf erfahrenen Chorsänger und Solisten unter anderem eine völlig neue Komposition des „Vater unser” zu Gehör brachten.

Altodijo ist ein kleiner, aber feiner Chor, der für eine Bereicherung der Musikszene im Kreis Heinsberg sorgen will und von dem man noch viel erwarten darf. Nach dem Auftritt in der Hilfarther Pfarrkirche waren die Besucher bereits vollends begeistert und spendeten lang anhaltenden Beifall.

Dabei waren es nicht nur neue Kompositionen, mit denen der Chor beeindruckte, auch allseits bekannte Kompositionen wie das „Ave maria” wurden mit besonderen Nuancen dargeboten, wobei der Chor ein stimmliches Volumen zum besten gab, das alle Besucher in der Hilfarther Kirche beeindruckte.

Als Mitbegründer und Dirigent der Gruppe engagiert sich Johannes Fell, der die Zielsetzung ausgibt, nach immer neuen Herausforderungen zu suchen.

Ein breitgefächertes Programm haben die zwölf Sängerinnen und Sänger aber bereits im Repertoire, ob „Bohemian Rhapsody” von Queen oder „Mas Que Nada” von Sergio Mendes. Dass sie sich für ihr erstes gemischtes Konzert nicht nur auf das eigene Können verlassen wollen, versteht sich von selbst.

So werden die Chormitglieder im September bei einem Probenwochenende wie gewohnt von ihrem Gesangslehrer Martin Ackermann gecoacht. „Es ist ungewöhnlich, wie schnell Altodijo zu seinem eigenen, reichen Klang gefunden hat”, so Ackermann, Opernsänger mit Lehrstuhl für Gesang und Stimmbildung an der Fachhochschule Düsseldorf.

Gegründet hat sich der Chor anlässlich des „Lebendigen Adventskalenders” der evangelischen Gemeinde in Hückelhoven.

Wer den ersten Auftritt in der Hilfarther Kirche erleben durfte, freut sich sicherlich, diesen frischen, neuen Stimmen demnächst wieder zu begegnen.

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