Erkelenz-Schwanenberg: Zum Nachtisch gibt es „Tümpelgrütze”

Erkelenz-Schwanenberg : Zum Nachtisch gibt es „Tümpelgrütze”

Die Ferienspiele der katholischen Gemeinde St. Severin drehten sich in diesem Jahr um die guten alten Märchen, die den teilnehmenden Kindern schon aus Schule und Kindergarten bekannt sind.

In einem einwöchigen Märchencamp beschäftigten sich die 30 Kinder mit ihren sechs Betreuerinnen und acht Helfern mit dem Froschkönig und auch mit Schneewittchen und Co. Dabei hatten sie eine Menge Spaß, denn mit jedem Märchen waren Spiele oder Bastelaufgaben verbunden.

Natürlich standen auch wieder verschiedene Aktionen auf dem Programm. So räumten die jungen Märchenwaldbewohner unter anderem bei einer „Müll-Safari” die Schwanenberger Spielplätze auf und beseitigten dabei allerlei Unrat. Oder sie „irrten” wie Hänsel und Gretel auf der Suche nach versteckten Hinweisen bei der Schnitzeljagd durch den Ort. Und weil das Wetter diesmal mitspielte, gab es auch eine Wasserschlacht, bei der kleinen und großen Teilnehmer trocken blieb. Auch das Pfarrsälchen von St. Severin wurde in die Spiele einbezogen und verwandelte sich in das Knusperhäuschen oder ein Märchenschloss.

So vergingen die Vormittage wie im Fluge. Gekrönt wurden die Tage natürlich mit einem gemeinsam zubereiteten Mittagessen, bei dem die Gerichte seltsame Namen wie „Tümpelgrütze” oder „Hexenschleim” trugen und trotzdem allen ganz ausgezeichnet schmeckten. Zum Abschluss luden die Märchencamper ihre Familien zum Gottesdienst und anschließendem Familienfest ein. Rückblickend betonte Vera Hermanns für die Betreuer, dass man in der Woche zu einer „tollen Truppe” zusammengewachsen sei: „Nicht nur die Kinder freuen sich auf eine Fortsetzung in den nächsten Sommerferien.”