Heinsberg-Waldenrath: Zum Kehraus Volksfestlaune vom Feinsten

Heinsberg-Waldenrath : Zum Kehraus Volksfestlaune vom Feinsten

Tausende Karnevalsfans strömten sternmarschmäßig zum närrischen Finale nach Waldenrath, wo der „Wooder Wend” zum traditionellen Karnevalsdienstagszug mit Rekordbesuch einlud.

Insbesondere die mehr als 30 farbenfrohen Fuß- und Musikgruppen spiegelten das pulsierende Vereinsleben in Waldenrath und des benachbarten Straeten und insgesamt eine funktionierende Dörfergemeinschaft wider.

Für die meisten der 48 Motivwagen war es ein erfolgreiches „Auswärtsspiel” und ein Aufeinandertreffen vieler Ideen und Gags, die sie bereits andernorts mit viel Ausdauer und kältefest präsentierten. Viele waren schon zum fünften aktiven Einsatz im Straßenkarneval unterwegs.

Zu den Hartgesottenen gehörten auch die „Schümmer Schneemänner”, die „Vampire ”aus Braunsrath, die „Winni-Puh-Truppe” aus Tüddern oder die durch Feuer und Flammen tanzenden Teufel.

Auch die „Rasselbande” und die „Dschungel-Crew” mit einer Dame, die sich als Joschka Fischers fünfte Braut empfahl, gehörten schon an den Tagen zuvor zum karnevalistischen Straßenbild in Heinsberger und Waldfeuchter Landen.

Und allesamt freuten sich, wieder in Waldenrath zu sein, wo Straßenkarneval noch wirklichen Volksfestcharakter hat.

Der „Wooder Wend” war mit munteren Cowboys und „Knastis” sowie dem Elferrat auf Motivwagen vertreten und stellte den zahlreichen rollenden Tekkno- und House-Partywagen volkstümliche Musik „von Hand gemacht” entgegen.

Im direkten Vergleich gegen vieles, was aus dröhnenden Lautsprecherboxen erklang, behielten der Musikverein Waldenrath und der Instrumentalverein Sankt Marien aus Straeten die Oberhand.

Gewinner waren auch die vielen Mädchen und Jungen an den Straßen, die sich über Schokolade, Popcorn und Kamelle freuten. Für sie hatten sich kalte Ohren und Hände und feuchte Nasen gelohnt.