Hückelhoven: Wohin mit dem zusätzlichen Verkehr?

Hückelhoven : Wohin mit dem zusätzlichen Verkehr?

Wie kann das zusätzliche Verkehrsaufkommen durch die Neu-Ansiedlungen eines Baumarktes auf dem Gelände an Schacht 3 sowie den beiden Supermärkten Aldi und Edeka in der Hückelhovener Innenstadt bewältigt werden?

Mit diesen und weiteren Fragen befasste sich in seiner jüngsten Sitzung der Arbeitskreis Verkehr der SPD Hückelhoven.

Zu erwarten ist nach Auffassung von Arbeitskreismitglied Hans Frank und SPD-Fraktionschef Willi Spichartz erheblich mehr Verkehr vor allem auf der Roermonder/Jülicher Straße, der Verbindungs-Achse zwischen Parkhofstraße/Haagstraße und der Straße Am Landabsatz, wo die neuen Handelsunternehmen entstehen werden. „In der SPD-Fraktion”, so Willi Spichartz, „ist bereits vor zwei Jahren der Vorschlag diskutiert worden, die Einmündung der Neckarstraße in die Roermonder Straße zum Kreisverkehr zu gestalten, da es dort regelmäßig zu langen Rückstaus kommt”.

Mit der faktischen Aufgabe der Bahnstrecke ließe sich die Situation am ehemaligen Übergang an Haagstraße, Roermonder Straße und Emsstraße durch die Gestaltung zu einer großen Kreuzung entspannen, ohne jedoch die Chance zur späteren Neubelebung der Bahnlinie zu verbauen. Mit dieser Frage wird sich, so Spichartz, seine Fraktion in Kürze beschäftigen. Dies sei auch eine Frage der Stadtentwicklung. Hans Frank regte an, die Radweg-Funktion des rechten Gehwegs in der Schnorrenbergstraße (Einbahnstraße) von der Parkhofstraße in Richtung Dinstühlerstraße aufzugeben. Dieser Gehweg sei einerseits sehr schmal, andererseits führten mehrere Haustüren direkt auf den Weg, so dass es immer mal wieder zu gefährlichen Situationen komme. Vor allem, so Hans Frank, sei der linke Gehweg durch die Beschilderung an der Dinstühlerstraße auch als Radweg für beide Richtungen ausgewiesen; an dieser Seite führten auch direkt keine Haustüren auf den Geh-Radweg.

Darüber hinaus müsste laut Hans Frank an der Einmündung des Vielhauerwegs in die Schnorrenbergstraße das Verbot, rechts abzubiegen für Fahrradfahrer durch eine Schildergänzung aufgegeben werden. Fahrradfahrer dürften die Einbahn-Schnorrenbergstraße in Gegenrichtung benutzen.

Was nach Auffassung des Arbeitskreises für alle Einbahnstraßen in der Stadt gelten sollte. Das hatte laut Spichartz die SPD-Fraktion bereits vor fünf Jahren beantragt, die CDU-Mehrheit im Rat hatte das abgelehnt.