Hückelhoven: Wind erschwert die Arbeit des THW

Hückelhoven : Wind erschwert die Arbeit des THW

Zu einer Alarmübung sind die Helfer des THW Hückelhoven gerufen worden. Der technische Zug des Ortsverbandes wurde über die Leitstelle der Feuerwehr alarmiert. Die Rettungskräfte erhielten den Auftrag, auf dem Gelände eines Gewerbegebietes zwischen Ratheim und Wassenberg eine Dekontaminationsschleuse für Fahrzeuge zu errichten.

Auch musste der Einsatz- und Arbeitsbereich großflächig erleuchtet werden. Bereits fünfzehn Minuten nach Alarmierung der Helfer konnte der technische Zug aus zwei Gerätekraftwagen mit Materialanhängern ausrücken.

Die Arbeiten an der Übungsstelle gestalteten sich aufgrund des starken Windes nicht einfach. Die Helfer arbeiten beim Aufbau des begehbaren Gerüstes in bis zu vier Metern Höhe. Um einen universellen Einsatz solcher Schleusen zu ermöglichen, ist das System so konzipiert, dass kein Hebegerät wie Kran oder Gabelstapler benötigt wird.

Dekontaminationsschleusen kommen häufig bei Viehseuchen zum Einsatz um Fahrzeuge, die das Seuchengebiet verlassen, zu desinfizieren. Das THW verwendet dazu ein universelles Gerüstsystem, mit dem ein Schleusentor errichtet werden kann, das auch auch für Großfahrzeuge groß genug ist.

Mit vier Hochleistungsscheinwerfern wurde die Übungsstelle taghell ausgeleuchtet. Auch hier mussten die Helfer aufgrund des starken Windes besonders vorsichtig arbeiten, da die Scheinwerfer zum Teil auf bis zu vier Meter hohen Stativen montiert wurden.