Wegberg: Wildes Plakatieren gibt es nicht mehr

Wegberg : Wildes Plakatieren gibt es nicht mehr

Eingetretene Papp-Plakate, herunter hängende Papierfetzen, beklebte Wände und Lichtkästen gibt es demnächst in Wegberg nicht mehr. Und Ordnungsamt und Bauhof haben auch keine Arbeit und Sorgen mehr.

Für ordentliche Werbeflächen verbürgt sich die Firma Schnelle aus Büren. Die hat nämlich mit der Stadtverwaltung einen Vertrag geschlossen und ist für die Plakatwerbung zuständig. Der Vertrag gilt zunächst einmal für 18 Monate. In dieser Zeit sollen Erfahrungen gesammelt und ausgewertet werden.

Die Firma hat bereits über 80 Städte unter Vertrag und verwendet genormte Schilder im Format DIN A1, die an Leuchtmasten und Laternen befestigt werden und ohne Klebstoff oder Leim auskommen. In einem festen Alu-Rahmen befindet sich eine durchsichtige Tasche, in die die Werbung eingeschoben wird. Und nur die von der Firma angebrachten Werbeträger dürfen künftig noch genutzt werden.

In Wegberg wurden 166 Rahmen in der Innenstadt und allen Stadtteilen dauerhaft aufgehängt. Weil die Stadt auf Einnahmen einer Pachtzahlung durch die Firma verzichtet, stehen ihr 83 Rahmen für die Vereine kostenlos zur Verfügung. Die werden durch den Fachbereich Bürgerservice und Sicherheit vergeben.

Natürlich können weitere Plakate angemietet werden. Die kosten pro Tag für Vereine und die Stadt je 31 Cent, für 14 Tage 4,34 Euro. Ansprechpartner hierfür ist Andrea Mühren, Telefon 02434 83326.