Erkelenz: Wiese für die 3000 Hunde bleibt Thema

Erkelenz : Wiese für die 3000 Hunde bleibt Thema

Auch im zweiten Anlauf konnte sich die Fraktionsgemeinschaft für soziale Gerechtigkeit im Bezirksausschuss Erkelenz-Mitte mit ihrer Forderung nach einer Hundewiese im Stadtgebiet nicht durchsetzen.

Bereits Anfang 2008 hatte Ausschussmitglied Siegfried Schönfeld einen entsprechenden Vorstoß gewagt und die Wiese am Ziegelweiher ins Spiel gebracht.

Diesmal hatte er den Antrag überarbeitet und die Hundewiese zur Freilauffläche umformuliert. Dabei, so Schönfeld, dürfe es sich natürlich nicht um eine Alibifläche handeln. Vielmehr sei eine ausreichende Größe nötig, um den Anforderungen der Hunde und ihrer Halter gerecht zu werden. Auch sei es mit einer Wiese für die rund 3000 im Stadtgebiet gemeldeten Hunde nicht getan.

Er beantragte, der Ausschuss möge die Verwaltung beauftragen, geeignete Fläche zu finden und deren Verwendungsmöglichkeit zu prüfen. Die Mehrheit der Ausschussmitglieder schloss sich dieser Ansicht nicht anschließen. Erkelenz befinde sich dank seiner ländlichen Lage in der glücklichen Situation, außerhalb der bebauten Bereiche ausreichend freie Flächen aufzuweisen, auf denen sich die Hunde auch ohne Leine bewegen könnten.

Allerdings sei es zu prüfen, ob die Stadt angesichts des allgemeinen Leinenzwangs verpflichtet sei, eine entsprechende Fläche zur Verfügung zu stellen. Um auch da auf der sicheren Seite zu sein, beschloss der Ausschuss, die Verwaltung mit der Prüfung zu beauftragen, ob die Stadt eine entsprechende Fläche schaffen müsse.