Kreis Heinsberg: Wie geht es weiter beim Kreissportbund?

Kreis Heinsberg : Wie geht es weiter beim Kreissportbund?

Nachdem die Nominierung des Kreissportbund-Vorsitzenden Ronnie Goertz als parteiloser Bürgermeisterkandidat der CDU in der Stadt Geilenkirchen bekannt geworden war, fragten sich viele Sportler in der Region: Wie geht es weiter beim KSB?

Am Dienstag erklärte Goertz nun, dass über das weitere Vorgehen im KSB-Vorstand beraten worden sei. Er werde zwar erst einmal offiziell Vorsitzender des Kreissportbundes bleiben, erklärte ­Goertz, aber — mit Blick auf die zahlreichen Termine und Verpflichtungen im Wahlkampf — von seinen operativen und repräsentativen Aufgaben, die mit dieser ehrenamtlichen Funktion verbunden seien, werde er freigestellt. Sie würden von seinem Stellvertreter Heino Hamel übernommen. Mit zwei Ausnahmen: Sowohl bei der Sportgala des Kreissportbundes (maßgeblich von der Kreissparkasse gefördert) und bei den „Sternen des Sports“, einer Aktion der Raiffeisenbank Heinsberg, werde er als Repräsentant des KSB fungieren.

Seit 1998 gehört Goertz, der beruflich derzeit für das Geschäftskunden-Beratungszentrum der Commerzbank-Filiale in Aachen verantwortlich zeichnet, dem KSB-Vorstand an, seit 2007 ist er dessen Vorsitzender. Sollte er die Bürgermeisterwahl in Geilenkirchen am 13. September gewinnen, werde er zwar den KSB-Vorsitz niederlegen, er wolle aber dem KSB verbunden bleiben, sagte Goertz. Ob in einem Amt und, wenn ja, in welcher Funktion, dies bleibe abzuwarten. Die Zeit bis zur Wahl in Geilenkirchen wolle der KSB-Vorstand nutzen, um strategische und personelle Überlegungen für die Zukunft anzustellen. Sollte er nicht zum Bürgermeister von Geilenkirchen gewählt werden, wolle er den Vorsitz des Kreissportbundes nicht abgeben.

(disch)