Wassenberg: Weihnachtsmarkt ist zur Attraktion geworden

Wassenberg : Weihnachtsmarkt ist zur Attraktion geworden

Besonders schön, stimmungsvoll und gemütlich sollte er werden, der Jubiläums-Weihnachtsmarkt im historischen Kern von Wassenberg.

Doch irgendwie hatten die Organisatoren wohl vergessen, auch „Petrus” in die in die Planungen mit einzubeziehen und mit ihm den Vertrag für das passende Wetter abzuschließen.

So begleitete Nieselregel bereits die Eröffnung am Samstag Vormittag, zu der der Gewerbevereinsvorsitzende Frank Sodermanns neben Bürgermeister Manfred Erdweg trotzdem noch zahlreiche weitere Gäste aus dem Rat, aber auch Gewerbetreibende und Vereinsvertreter vor dem weihnachtlich geschmückten Holzhäuschen des Gewerbevereins willkommen hieß.

Für die Organisatoren fand Bürgermeister Manfred Erdweg lobende Worte, hat sich doch der Wassenberger Weihnachtsmarkt in den vergangenen 25 Jahren zu einem Besuchermagnet entwickelt und inzwischen viele Stammgäste gewonnen. Selbst die wenig erfreuliche Wetterprognose nahm er mit Humor und merkte an, dass man sich ja darüber noch „streiten” könne, wer hier der Schuldige sei.

Die Bläser des Myhler Instrumentalvereins sorgten mit ihren musikalischen Klängen dafür, dass weihnachtliche Stimmung aufkam, als sich die Gruppe der „Offiziellen” zu einem Rundgang über den Weihnachtsmarkt aufmachten. Doch sie waren nicht allein unterwegs.

Besonders die kaufinteressierten Besucher des Wassenberger Weihnachtsmarktes bummelten bereits von Stand zu Stand. Die Tüten und Taschen in ihren Händen waren der beste Beweis dafür, dass auch in diesem Jahr das Angebot wieder stimmte. Das Kunstgewerbe zeigte erneut seine große Vielfalt.

Fester Bestandteil des Wassenberger Weihnachtsmarktes ist die Auswahl an Krippen und Krippenfiguren, denn nicht nur Maria, Josef und das Jesuskind gehören zu einer richtigen Weihnachtskrippe, sondern auch Ochs und Esel, die Hirten mit ihren Schafsherden und die Heiligen Dreikönige, nach der Legende auf Kamelen zum Christkind unterwegs waren.

Nur wenige Schritte entfernt gibt es fantasievolle Kreationen aus Heu oder kunstvolle Basteleien als Weihnachtsüberraschung für die Lieben.

Einige Wassenberger Vereine nutzen wieder den Weihnachtsmarkt, um in eigener Sache zu werben und dabei gleichzeitig die Besucher zu bewirten und die Vereinskasse aufzustocken. So war auch die St. Georg Schule mit einem eigenen Stand auf dem Rosstorplatz vertreten, auf dem es schon bald auch nach allerlei Gaumenfreuden duftete und sich die Besucher nur noch entscheiden mussten, bei wem sie einkehrten.

Am Nachmittag war der Nikolaus unterwegs, um an die Kinder die schon traditionellen Weggemännchen zu verteilen. Dass sie besonders begehrt sind, liegt nicht allein daran, dass sie gut schmecken. Eingebacken waren darin erneut die Gewinnlose für die Kinderverlosung.

Für die ganz große Tombola mit Einkaufsgutscheinen im Gesamtwert von 5000 Euro gab es auch am Sonntag Lose. Die Gewinnziehung dazu war der Grund, warum das Holzhäuschen des Gewerbevereins auf dem Rosstorplatz am Sonntag Nachmittag noch einmal besonders dicht umlagert war.

Trotz des wenig einladenden Wetters ließen es sich die Stammbesucher des Wassenberger Weihnachtsmarktes sich den Besuch nicht nehmen.