Wassenberg: Wege zum „Rothenbach-Park” geebnet

Wassenberg : Wege zum „Rothenbach-Park” geebnet

Die Wege zum Rothenbach-Park waren steinig, doch jetzt sind sie geebnet.

Der Wassenberger Stadtrat billigte in seiner Sitzung am Donnerstagabend einstimmig den Vertrag mit der neuen niederländischen Investorengruppe und beschloss die erforderliche Änderung des Bebauungsplanes Nr. 57 „Rothenbach-Park”.

Der Vertrag wurde nach Ende des öffentlichen Teils der Sitzung vom Geschäftsführer der Rothenbach-Immobilien GmbH, Thiys van Hunnik, und Vertretern der Stadt Wassenberg im Sitzungssaal des Rathauses unterzeichnet.

Nach der Abstimmung, der eine kurze Aussprache vorangegangen war, gratulierte Bürgermeister Manfred Erdweg dem Vertreter der Investoren und wünschte für die Realisierung ihres Projektes viel Glück. Er hoffe aber, dass sich auf dem ehemaligen britischen Kasernengelände nun bald etwas tun werde. Das gelte besonders für den Kreisverkehr.

Auf den wartet insbesondere die Bevölkerung von Effeld, wie GuS-Stadtverordneter Hilmar Clemens in der Sitzung noch einmal deutlich machte. Auf Antrag der NWI wurde in den Vertrag noch der Passus aufgenommen, dass alle seine eventuellen Änderungen der Genehmigung des Stadtrat bedürfen.

In zwei Wochen

Wie am Rande der Sitzung vom Geschäftsführer der Rothenbach-Immobilien GmbH, die eine Feriensiedlung errichten wird, langfristig aber eine Dauerbewohnung anstrebt, zu erfahren war, sollen bereits in knapp zwei Wochen die ersten Arbeiten beginnen und zwar am Lärmschutzwall zur Landstraße hin.

Weil der unter anderem ungenügend befestigt ist, rutschen bei Regenfällen immer wieder Erdmassen auf dem angrenzenden Radweg. Hier soll jetzt möglichst rasch Abhilfe geschaffen werden.

Bei zwei Enthaltungen beschloss der Stadtrat auch die Änderung des Bebauungsplanes Nr. 32 „Erkelenzer Straße / An der Kreuzkirche”.

Hier soll ein neuer Supermarkt gebaut werden. Damit aber mehr Parkfläche geschaffen werden kann, soll durch die Änderung des Planes die rückwärtige Baugrenze um rund 20 Meter verschoben werden.

Auf Antrag von SPD-Ratsherr Dietmar Trzinski knüpfte der Stadtrat an die Genehmigung aber die Bedingung, dass der Parkplatz auch an den Wochenenden zur Verfügung stehen muss und nicht durch eine Schranke versperrt werden darf.

Gegen einen weiteren Supermarkt in Wassenberg wandten sich die beiden CDU-Ratsherren Schmitz und Schmalen. Beide befürchten negativ Auswirkungen auf die Geschäfte in der Innenstadt.

Kämmerer Darius musste ihnen aber mitteilen, dass der Stadtrat keine rechtliche Möglichkeiten habe, den Plus-Markt zu verhindern.