Kreis Heinsberg: Wasserverband Eifel-Rur bildet aus

Kreis Heinsberg : Wasserverband Eifel-Rur bildet aus

Vier junge Menschen haben erfolgreich ihre Ausbildung beim Wasserverband Eifel-Rur (WVER) absolviert, sechs junge Menschen haben ihren beruflichen Werdegang beim Wasserverband begonnen.

In einer Feierstunde betonte Verbandsvorstand Dr. Joachim Reichert, dass es mit einer Ausbildung beim WVER zwei Gewinner gebe: „Zum einen haben Sie das Fundament für Ihre berufliche Zukunft gelegt, zum anderen brauchen wir Sie als Fachkräfte, um unsere Aufgabenerfüllung auch weiterhin fortsetzen zu können.“ Der Verband verfüge über eine Ausbildungsquote von fünf Prozent und stehe damit in der Qualifizierung junger Menschen gut da.

Personaldezernent Rainer Klee berichtete, dass die Wahrscheinlichkeit, nach absolvierter Ausbildung übernommen zu werden, sehr hoch sei: „In den nächsten Jahren verlassen uns viele Mitarbeiter aus Altersgründen, deshalb ist es für uns wichtig, gut ausgebildete Kräfte beim Verband zu halten.“ Klees Worte fanden ihre Bestätigung darin, dass die vier Auslerner zunächst befristete Arbeitsverträge erhielten und beim Verband weiterarbeiten können.

Ihre Ausbildung beendeten Markus Kohlhaas aus Geilenkirchen und Florian Sieben aus Titz-Opherten, die nun geprüfte Wasserbauer sind, sowie Ilka Steimann aus Niederzier und Witali Schlecht aus Langerwehe, die dem Verband jetzt als „fertige“Kaufleute für Büromanagement weiter zur Verfügung stehen.

Angehende Fachkräfte für Elektroniker sind nun Dennis Cremer aus Roetgen und Otis Mildner aus Merzenich. Ihre Ausbildung zu Elektronikern für Betriebstechnik nahmen Marek Esser und Leon Giorgio, beide aus Niederzier, auf. Henning Busch aus Waldfeucht sowie Lukas Urban aus Eschweiler schlagen den Weg zum Mechatroniker ein.

Der Wasserverband Eifel-Rur reinigt im deutschen Einzugsgebiet der Rur von der Nordeifel bis ins Heinsberger Land und von Aachen bis Düren das anfallende häusliche sowie industrielles Abwasser in 44 Kläranlagen. Im Zusammenhang mit der Abwasserreinigung betreut er zudem circa 800 Sonderbauwerke wie Regenrückhaltebecken und Pumpstationen. Ebenso unterhält er 1900 Kilometer Gewässerstrecken und erfüllt Aufgaben des Hochwasserschutzes an Fließgewässern. Außerdem betreibt er in der Nordeifel sechs Talsperren.

Der Verband hat seinen Sitz in ­Düren und zählt circa 600 Beschäftigte.

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