Wassenberg: Wassenberg wartet auf feste Förder-Zusage

Wassenberg : Wassenberg wartet auf feste Förder-Zusage

„Wir wollen dieses Jugendzentrum unbedingt.”

Das war der einhellige Tenor im Sozial- und Jugendausschuss, der sich am Donnerstagabend mit dem Zuwendungsbescheid der Bezirksregierung Köln für das geplante städtische Jugendzentrum im ehemaligen Vermittlungsgebäude der Telekom an der Pontorsonallee befasste.

Insgesamt benötigt die Stadt für den Um- und Ausbau des Objekts einen Zuschuss in Höhe von 459.000 Euro. Die Gesamtkosten betragen 654.912,57 Euro, also verbleibt ein städtischer Eigenteil von 195.912,57 Euro.

Bewilligt für 2004 sind 150000 Euro als Anfinanzierung des Projekts. Die „restlichen” 309000 Euro des Zuschusses sind quasi nur in Aussicht gestellt, stehen unter dem Vorbehalt, dass die Kassenlage des Landes diese Restbezuschussung erlaubt.

Eine erhebliche Planungsunsicherheit, die Bürgermeister Manfred Erdweg veranlasste, persönlich beim Kölner Regierungspräsidenten (RP) Jürgen Roters vorstellig zu werden, um auf eine feste Zusage der Gelder hinzuwirken und die Durchfinanzierung des Vorhabens sicherzustellen.

Bis Donnerstag aber stand die Antwort noch aus. Erdweg: „Ich warte täglich auf den Rückruf.”

„Wir bitten den Regierungspräsidenten, dass er alles prüft”, unterstrich Hilmar Clemens für die SPD-Fraktion und erinnerte daran, dass die Stadt beim Besuch des RP in Wassenberg „gute Signale” bekommen habe.

„Das ist ein notwendiges Projekt”, hob Clemens die Bedeutung des Jugendzentrums für die Stadt Wassenberg hervor und erntete Zustimmung seitens der Jugendlichen, die im Zuhörerraum an der Ausschusssitzung teilnahmen.

Auch Ewald Schmitz (CDU) stellte sich mit seiner Fraktion voll hinter die Realisierung des mit den Jugendlichen abgestimmten Konzepts, schließlich, so Schmitz, „war das Jugendzentrum unsere Idee”.