Vom Konzept bis zum Dialog mit der Zielgruppe

Vom Konzept bis zum Dialog mit der Zielgruppe

Kreis Heinsberg. Das Netzwerk für Existenzgründerinnen in der Wirtschaftsregion Aachen führt auch in diesem Jahr wieder den Gründerinnen- und Unternehmerinnentag durch; präsentiert von der AZ.

Am Samstag, 22. November, findet er zum zweiten Mal im Carolus-Magnus-Centrum (CMC) in Übach-Palenberg statt.

Eingebettet in ein informatives und unterhaltsames Rahmenprogramm stellen sich Expertinnen und Experten aus den Beratungseinrichtungen sowie Unternehmerinnen in Podiumsdiskussionen, Workshops und an Infoständen von 9.30 bis 18Uhr den Fragen der Besucherinnen.

Workshops behandeln beim Gründerinnen- und Unternehmerinnentag vielfältige Themen rund um die Gründung und die Unternehmensfestigung:

In dem Workshop „Mein Konzept - mit Durchblick an den Start” gibt Iris Radusch (ac.consult) potenziellen Gründerinnen Tipps für die Erarbeitung des so wichtigen Unternehmenskonzeptes.

Da die Finanzierbarkeit oft eine Hürde auf dem Weg zur Verwirklichung der Geschäftsidee darstellt, darf das Thema „Rund ums Geld - öffentliche Finanzierungshilfen” nicht fehlen. Manfred Rehborn von der Investitionsbank NRW stellt Förderinstrumente, Voraussetzungen und Rahmenbedingungen vor.

Im Workshop „Selbstständig auf Teilzeitbasis” geht Dr. Marie Sichtermann (Geld & Rosen) auf spezielle Fragen ein, die sich zum Beispiel in Bezug auf Arbeitslosen-, Kranken- und Rentenversicherung sowie Versteuerung ergeben.

Unter dem Titel „Vom Loslassen können zum Übernehmen können - Unternehmensnachfolge” gibt Peter Offermanns von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg konkrete Hilfestellung bei der Suche nach geeigneten Unternehmen, der Entscheidungsfindung bis hin zum Ablauf der Übergabe.

Die „Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit” kann für viele Frauen einen beruflichen Neuanfang darstellen.

Eva Janke (Gründerwerkstatt Aachen) gibt einen Überblick über die verschiedenen Fördermöglichkeiten und informiert über betriebswirtschaftliche, rechtliche und steuerrechtliche Besonderheiten im Falle einer Gründung neben dem Leistungsbezug vom Arbeitsamt.

„Warum hat der Tag nur 24 Stunden?” fragen sich Gründerinnen und Unternehmerinnen gleichermaßen. Christa Beckers (Organisation im Büro) stellt die so genannte „ALPEN-Methode" vor.

Diese Strategie hilft, den Überblick über die Aufgaben zu behalten, Prioritäten zu setzen, den Wochen- und Tagesablauf zu planen, die „Aufschieberitis” zu bekämpfen und den Arbeitstag mit einem beruhigten Gefühl abzuschließen.

Die Bauingenieurin und Europawissenschaftlerin Gabriele Tetzner geht den Fragen nach „Fit für Europa? Nutzen Frauen ihre Chancen auf dem europäischen Markt?”. Sie informiert über europäische Regelungen und entwickelt Strategien für einen Einstieg in den europäischen Markt.

Der Workshop „Mit der Zielgruppe im Dialog” richtet sich ebenfalls an Existenzgründerinnen wie zugleich auch an Unternehmerinnen. Hannelore Tolksdorf (Tolksdorf Communication) gibt Tipps, wie sie das Telefon erfolgreich nutzen können, um mit zukünftigen Kunden in Kontakt zu treten und im Gespräch zu bleiben.

Christel Hoyer vom Institut für betriebliche Gesundheitsförderung gibt in dem Workshop „Personalführung und Motivation” einen Überblick über die Aufgaben von Führung, betrachtet Motivation im Zusammenhang mit den Bedürfnissen von Menschen und deren Erfüllung im Unternehmen und steigt ein in das Thema situative Führung.

„Wege aus der Krise - Tipps zum Krisenmanagement” lautet der Titel des Workshops, der sich an Unternehmerinnen richtet, die sich in einem Liquiditätsengpass befinden.

Anita Wagner (Wagner & Peltzer Unternehmensberatung GmbH) zeigt an konkreten Beispielen auf, welche Handlungsmöglichkeiten Unternehmerinnen haben, wenn ein größerer Kunde nicht zahlt, sie sich verkalkuliert haben oder schlicht die Kundschaft ausbleibt.

„Fit für die Kundinnen und Kunden” macht Heike Wilbers (Managementtraining, Beratung und Supervision) Unternehmerinnen, die die Gestaltung ihrer bestehenden Kundenbeziehungen professionalisieren und optimieren wollen.

Info-Flyer zum Gründerinnen- und Unternehmerinnentag mit Anmeldekarte sind erhältlich bei der IHK Aachen, bei der Handwerkskammer Aachen, bei Weiterbildungsträgern, in Gründer- und Technologiezentren, bei den Wirtschaftsförderungsgesellschaften und -ämtern im Kammerbezirk sowie in den Filialen der Kreissparkasse Heinsberg und der Sparkasse Aachen.

Sie liegen ebenfalls in den Geschäftsstellen des Zeitungsverlages Aachen in Heinsberg und Geilenkirchen bereit. Weitere Informationen gibt es bei Elke Schreeck (Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg) unter 02452/13-1825.

Anmeldungen werden bis zum 7. November erbeten. In dem Kostenbeitrag von zehn Euro sind die Tagungsunterlagen und die Getränke in den Workshops enthalten.