Jülich/Düren: Viktoria und Borussia stehen im Endspiel

Jülich/Düren : Viktoria und Borussia stehen im Endspiel

Wie erwartet, stehen sich die beiden Mittelrheinligisten Viktoria Arnoldsweiler und Borussia Freialdenhoven im Endspiel um den Kreispokal gegenüber. Während die Viktoria mit 3:1 gegen die Sportfreunde aus Düren gewann, setzte sich die Borussia beim FC Niederau mit 2:1 durch.

Die Viktoria legte schon früh den Grundstein für den Sieg, denn schon in der 12. Minute nutzte Vincent Geimer eine Unachtsamkeit der Sportfreunde, um zum 1:0 einzuschießen. Als Muharrem Sekerci bereits in der 39. Minute zum 2:0 traf, schaltete die Mannschaft von Trainer Frank Rombey einen Gang zurück. Und prompt kassierte sie durch Shu Izumisawa das 1:2 (41.).

„In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel bestimmt, immer nur das Tor der Viktoria berannt. Wir waren dem 2:2-Ausgleich näher als Arnoldsweiler dem 3:1“, meinte Dürens Trainer Dirk Lehmann. Der besonders Viktorias Keeper Simon Ahrens lobend erwähnte. „Drei tolle Paraden, mit einem verdienten 2:2 wurde es nichts, der hat seine Mannschaft im Spiel gehalten.“ Dass das 3:1 (73.) dann der „Todesstoß“ war — Sekerci zirkelte einen direkten Freistoß über die Dürener Mauer —, gestand Lehmann ein. „Das ist eben die individuelle Stärke der Arnoldsweiler.“ Für Frank Rombey war der Sieg verdient. „Wir wollten eine Runde weiter, dies ist uns gelungen“, meinte er. Trotz des Pokal-Aus war er zufrieden. „Gegenüber dem Saisonstart mit dem 0:4 gegen Niederau hat sich meine Mannschaft um 100 Prozent gesteigert.“

Wie stark der FC Niederau ist, erlebte Borussia Freialdenhoven im zweiten Halbfinale. Die Borussia war anfangs nervös, spielte hektisch, musste stets auf der Hut vor dem guten Konterspiel der Gastgeber sein. In der 29. Minute nutzte die Borussia dann eine Standardsituation, als Toshinori Uefune eine Ecke auf Christian Kreutzer schlug und der per Kopf zum 1:0 erfolgreich war.

Auch wenn sich danach die Torchancen für die Gäste häuften, dauerte es bis zur 43. Minute bis zum zweiten Torjubel. Mark Szymczewski spielte einen Pass über die Abwehr zum durchgestarteten Wolfgang Nock, der das Leder über den Keeper zum 2:0-Halbzeitstand ins Netz lupfte.

In Durchgang 2 stand Freialdenhoven unter Druck, man blieb zwar spielbestimmend, das Tor machten allerdings die Gastgeber in der 69. Minute durch Daniel Bleja. Danach war Niederau die bessere Truppe, doch die Gäste behielten die Übersicht und brachten den Vorsprung über die Zeit. Die Borussen stehen nun im Finale und ziehen in den Verbandspokal ein.

(hfs.)