Katzem: Viktoria Katzem: Regelverstoß nicht nachzuweisen

Katzem : Viktoria Katzem: Regelverstoß nicht nachzuweisen

Der 4:2-Sieg von Viktoria Katzem gegen Grün-Weiß Karken im A-Liga-Spiel vom 22. September hat Bestand.

Die Spruchkammer des Fußballkreises Heinsberg unter der Leitung des stellvertretenden Vorsitzenden Umberto de Gavarelli wies den Einspruch von Grün-Weiß Karken gegen die Spielwertung kostenpflichtig zurück.

In der fünften Minute der Partie hatte Karkens Torwart bei einem Bodenabstoß den Ball nicht richtig getroffen, so dass er nur in Richtung Strafraumlinie kullerte.

Ein Katzemer Angreifer lief mit dem Ball Richtung Tor und wurde von einem Karkener Abwehrspieler elfmeterreif gefoult.

Schiedsrichter Bruno Loch erkannte auch auf Strafstoß. Die Karkener monierten, der Ball habe den Strafraum noch nicht verlassen, als ihn der Katzemer angenommen habe. In dem Fall, so sagt die Regel, hätte der Abstoß wiederholt werden müssen. Die Elfmeterentscheidung des Schiedsrichters sei demnach ein Regelverstoß gewesen.

Der Schiedsrichter gab zu, einen Moment das Spielgeschehen nicht beobachtet zu haben. Er habe mit einem weiten Abstoß des Torwarts gerechnet und sich zur Mittellinie orientiert.

Als er sich wieder umgedreht habe, habe er den Katzemer Angreifer und den Karkener Verteidiger im Strafraum gesehen. Das anschließende Foul habe er dann mit Elfmeter geahndet.

Nach Spielschluss hatte Bruno Loch in den Spielberichtsbogen eingetragen, dass er nach Aussagen des Vereins Karken einen Regelverstoß begangen hätte. Wenn dies so wäre, bitte er um Entschuldigung. Von Katzemer Seite hieß es, der Ball sei nach dem Abstoß „ein bisschen außerhalb des Strafraums” gewesen.

Da der Schiedsrichter die strittige Szene nicht gesehen hatte und es von den Vereinsvertretern widersprüchliche Aussagen gab, war ein Regelverstoß nicht nachzuweisen.