Wassenberg: Verwegene Piraten-Schar auf großem Beutezug

Wassenberg : Verwegene Piraten-Schar auf großem Beutezug

Einmal im Leben „Pirat” sein, auf einem selbst gebauten Segelschiff über die Meere kreuzen, die Segel nach dem Wind setzen und sogar nach versteckten Schätzen suchen.

Das war ein wunderbares, die Phantasie und die Spielfreude anregendes Thema der Ferienspiele 2002 der Pfarren St. Mariä Himmelfahrt Wassenberg-Oberstadt und St. Johannes-Baptist Myhl.

84 Kinder nahmen daran teil, fürsorglich betreut und angeleitet von rund 20 Erwachsenen und einigen Jugendlichen.

Mit alten T-Shirts und bunten Kopftüchern sah die Piraten-Schar recht verwegen aus. Einige Bastler unter den Betreuern hatten die Bordwände zum Segelschiffbau bereits vorbereitet.

Es wurde gemalt, Segel wurden zugeschnitten, und richtig gesetzt. Zum Schluss sah das Gelände rund um die Marienkirche wie ein kleiner Hafen am Mittelmeer aus.

Ein weiteres Erlebnis war ein Besuch per Bus im „Kernwasserwunderland” bei Kalkar. Hier ist aus den Abwasserkühlteichen des ehemaligen Atomkraftwerkes ein toll bestücktes Spielland für Kinder entstanden.

Mit großer Spannung wurde die Schatzsuche am letzten Spieltag erwartet. In sechs Gruppen gingen die Piraten mit einer Karte auf die Suche nach sechs versteckten Schlüsseln, die erst alle zusammen das Öffnen der großen Schatztruhe ermöglichten.

Selbst nach Myhl, zur Burg und ins Judenbruch führten die Wege. Am Ende winkten eine Menge Goldtaler, die mit süßem Inhalt gefüllt waren.

Zum Abschluss der Ferienspiele wurde in Schlafsäcken rund um das Piratenschiff übernachtet, bevor die große Gruppe am Wochenende auseinander ging.

Marlies Jansen, die Vorsitzende des Pfargemeiderates von St. Mariä Himmelfahrt hatte die Ferienspiele organisiert und geleitet, engagiert unterstützt von vielen Betreuern und Betreuerinnen. Marlies Jansen bedankte sich ausdrücklich bei allen Helfern, die dieses tolle Piratenspiel möglich gemacht hatten.