Wegberg: Vereine wollen nicht nach Rickelrath

Wegberg : Vereine wollen nicht nach Rickelrath

Völlig neue Möglichkeiten ergeben sich durch das Angebot, die Mühle Ramachers zu kaufen, und dem Auszug der Niederländer aus der Rickelrather Schule für die Stadt Wegberg.

Denn die Schule in Rickelrath könnte bald ebenso genutzt werden, wie die Mühle Ramachers, wenn Stadt und Vereine einen gemeinsamen Nenner finden.

Da die Mühle alles andere als „nutzbar” ist, überlegte die Stadt, woher sie das Geld für die Sanierung des denkmalgeschützten Kleinods nehmen könne. r

Dabei ergab es sich, dass der Regierungspräsident, der für die Sanierung des Begegnungszentrums an der Beecker Straße 420.000 Euro in Aussicht gestellt hat, signalisierte, diese Mittel für die Restaurierung und Umgestaltung der Mühle „umzuleiten”, bestätigte Bürgermeisterin Hedwig Klein.

Dafür müsse die Mühle allerdings „bürgerschaftlichen Interessen und nicht etwa einer Verwaltungsnutzung zur Verfügung gestellt werden.”

Besonders gut anzukommen schien die Idee bei den Vereinen nicht. Als die Stadt den Vertretern bei einem Gespräch vorschlug, die derzeitigen Vereinsräume im Begegnungszentrum an der Beecker Straße in das Rickelrather Schulgebäude oder in die Ramachers Mühle zu verlegen, gab es so manche Bedenken.

So waren sich viele Vertreter einig, dass der Standort „Rickelrath” nicht gerade ideal sei.

Das Mütterzentrum „Regenbogen” kann sich mit dem Standort Rickelrath nicht anfreunden, da gerade Mütter mit ihren kleinen Kindern, meist noch samt Kinderwagen und anderen Dingen bepackt, eine zentral gelegene Einichtung bräuchten. Rickelrath liege eben „etwas abseits”.

Dies sollte die Stadt bei ihren „Nutzungsvorstellungen” berücksichtigen. Gründe, die den Budo-Club, dessen Mitglieder zum Teil von außerhalb kommen, ins Spiel brachten.

Für die Sportler könnte das Gebäude in Rickelrath, in dem es ja auch eine Turnhalle gibt, durchaus interessant sein, fand die Bürgermeisterin.

Auf Unmut stieß aber auch die Tatsache, dass die Vereine ins Begegnungszentrum bereits viel Zeit und Geld investiert hätten.

Ein weiteres Argument betraf einen Ratsbeschluss, der besagt, dass das Begegnungszentrum für die Vereine zu erhalten sei. Hedwig Klein versicherte, dass gemeinsam mit den Vereinen nach Lösungen gesucht werde.