Venrath: Venroder Wenk: Galasitzung erfüllt alle Wünsche

Venrath : Venroder Wenk: Galasitzung erfüllt alle Wünsche

Das Stimmungsbarometer zeigte wieder einmal Höchstwerte an, als die Karnevalsgesellschaft Venroder Wenk die erste Galasitzung im kunterbunt geschmückten Saal Lanfermann feierte.

Bevor es aber so richtig mit Jubel, Trubel, Heiterkeitlosgehen konnte, stand zunächst noch die Schlüsselübergabe durch Bürgermeister Erwin Mathissen an die Venrather Majestäten an.

„Meine Frau kommt immer wieder gerne zu Euch nach Venrath, weil hier immer was los ist”, betonte Mathissen, bevor er den Schlüssel der „leeren Stadtkassen” Prinz Michael II. und Ihrer Lieblichkeit Prinzessin Monika II. (Ehepaar Königs) überreichte.

Bei der Regierungsübernahme dabei war auch der stellvertretende Bürgermeister Theo Clemens

Viel Spaß beim Fastelovend wünschte noch der Landtagsabgeordnete Franz-Josef Pangels (CDU) und Pater Theodarus meinte von sich, karnevalistisch getauft zu sein: „Das, was man von Anfang an mitbekommen hat, das soll man auch beibehalten, so wie die tolle Gemeinschaft, die wir hier in Venrath haben.”

Alle Hände voll zu tun bei der großartigen Galasitzung hatte Hoppeditz Monika Hermes. Die 19-Jährige ist durch und durch Karnevalistin, als ihre Tanzgruppe vor zwei Jahren vor dem Aus stand, suchte sich nach einem anderen aktiven Posten. So kam sie an das Narrenkostüm und mittlerweile tanzt sie auch wieder.

Und karnevalistische Tänze vom Feinsten sowie herrliche Showtänze mit tollen Choreografien und wunderschönen Kostümen gab es im Saal Lanfermann so manche zu sehen.

Dafür hatten die Venroder Wenk alles „aufgefahren”, was sie in ihrem Verein an Aktiven zu bieten haben, wie die Wenksternchen, das Wenk-Ballett, das Persiko-Ballett sowie das Aushängeschild des Vereins Tanzmariechen Miriam Grates.

Aber nicht nur Tänze gab es zu bestaunen und zu beklatschen. Büttenreden und stimmungsgeladener Live-Musik trugen dafür Sorge, dass kein karnevalistischer Wunsch unerfüllt blieb.

Aus Belgien angereist war „Enne bongte Pitter” (Edgar Endries), der sogleich „och, Scheiße” brüllte, da er seinen Text nicht mehr wusste: „Ich habe einen Blackout.” Doch kein Problem, Sitzungspräsident Lothar Fischer sprang sogleich für den lustigen Pitter in die Presche und half, ihm den roten Faden wieder zu finden.

Die Stimmung zum Überkochen brachten die Klinkumer Gruppe „So Lala”- „Die Mennekrather” spielten sehr zur Freude der Narren Karnevals-Hits „bis zum Abwinken”.