Erkelenz: Untersuchung ohne Röntgenstrahlen

Erkelenz : Untersuchung ohne Röntgenstrahlen

Das medizinische Gerät hat seinen Preis: Rund 200.000 Euro musste das Hermann-Josef-Krankenhaus für das neue Sonografiegerät bezahlen, dass im Bereich Gastroenterologie in der Diagnostik ganz neue Wege eröffnet.

„Das Gerät ist täglich bei uns im Einsatz”, schwärmte Chefarzt Dr. Harry Elsbernd bei der Vorstellung über das hochauflösende Ultraschallgerät und fügte hinzu: „Der medizinische Ultraschall gehört zu den wichtigsten Verfahren zur Diagnostik und Therapie internistischer Erkrankungen.” Das Gerät ermöglicht alle Verfahren einer modernen Ultraschalldiagnostik einschließlich der Kontrastmittelsonografie.

In den vergangenen Jahren habe sich ein faszinierender Fortschritt auf dem Gebiet der Ultraschalltechnologie vollzogen. Hochauflösende Geräte würden nun die Darstellung feinster Organstrukturen erlauben, so der Chefarzt begeistert. Durch weiterentwickelte physikalische Verfahren ist es nunmehr möglich, krankhafte Veränderungen bereits bei einer Größe von 0,1 Millimetern abzubilden.

Die moderne Duplexsonografie wird zur Darstellung der Blutadern eingesetzt. Kalkablagerungen an den Adern werden dadurch bereits im Anfangsstadium sichtbar. Die Darstellung der feinsten Blutadern, der Kapillaren, stelle eine deutliche Erweiterung zur Früherkennung von Tumorerkrankungen dar.

Im Gegensatz zur Computertomografie kommt die Kontrastmittelsonografie ohne Röntgenstrahlen aus.