Heinsberg: Unfallfahrer soll gelogen haben

Heinsberg : Unfallfahrer soll gelogen haben

Ein Zeugenaufruf über unsere Zeitung nach einer vermeintlichen Verkehrsunfallflucht führte jetzt zur Klärung des tatsächlichen Unfallhergangs.

Wir berichteten vor den Weihnachtstagen über einen Verkehrsunfall, der, wie der Unfallfahrer, ein 50-jähriger Heinsberger, gegenüber der Polizei angab, durch ein in Gegenrichtung überholendes Fahrzeug verursacht worden sei. Am 18. Dezember, gegen 16.30 Uhr, sei er mit seinem Pkw die B 221 befahren.

Um nicht mit dem Überholenden zusammenzustoßen, habe er ausweichen müssen und mehrere Miniwarnbaken überfahren. Jetzt meldeten sich jedoch drei Insassen eines Pkw, zufällig Polizisten und Unfallzeugen. Sie widerlegten die Aussage. Vielmehr dürfte der 50-Jährige den Unfall durch zu schnelles Fahren selbst verschuldet haben. Es wurde ein Verfahren wegen Vortäuschens einer Straftat eingeleitet.