Erkelenz: Unabhängigkeit schafft bald 40 neue Arbeitsplätze

Erkelenz : Unabhängigkeit schafft bald 40 neue Arbeitsplätze

. Das unter anderem im Erkelenzer Gewerbe- und Industriepark Commerden (Gipco) ansässige Unternehmen Mauser expandiert am Standort Erkelenz und schafft mittelfristig rund 40 neue Arbeitsplätze.

Neben dem bereits bestehenden Unternehmen Mamor, in dem unter anderem Kunststoffbehälter für die chemische Industrie hergestellt werden, entsteht an der Brüsseler Allee auf rund 19.000 Quadratmetern eine neue Produktionshalle. Dort sollen ab Februar kommenden Jahres die Gitterkörbe der in Erkelenz hergestellten IBC (Intermediate Bulk Container) mit einem Fassungsvermögen von rund 1000 Litern produziert werden.

Mit diesem Schritt macht sich das Unternehmen von Lieferanten unabhängig, denn derzeit werden die Gitterkörbe in Italien hergestellt und zur Weiterverarbeitung nach Erkelenz geliefert. Beim ersten Spatenstich auf der Baustelle im Gipco betonte der Geschäftsführer Klaus Beckmann, dass das geplante Tube Center von Erkelenz aus den gesamten Bedarf der europaweit agierenden Mauser-Gruppe an Profilrohrgestellen bedienen wird.

Neben Beckmann schwangen auch der zuständige Architekt Michael Gusday, Sandra Schürger vom Amt für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing sowie Bürgermeister Peter Jansen den Spaten zum symbolischen ersten Spatenstich auf dem Baustellengelände. Jansen erklärte dabei, dass neben der Ansiedlung neuer Unternehmen vor allem die Arbeitsplätze im Vordergrund der städtischen Bemühungen lägen.

So sei der ständige Kontakt und Austausch mit den ortsansässigen Unternehmen von großer Bedeutung. Auch auf einen „gesunden Branchenmix” in Erkelenz werde besonderer Wert gelegt. Dabei müsse darüber hinaus mit der knappen Ressource Gewerbeland verantwortlich und gezielt umgegangen werden. Daher sei die Entscheidung bei der Vergabe des Grundstückes auf Mamor gefallen. Mit im Gespräch war ein Logistikunternehmen, das ein großes Zentrallager mit weniger festen Arbeitsplätzen geplant hatte.

Bei einem Besuch des Unternehmens sei die Idee geboren, eine neue, unternehmenseigene Produktionsschiene im Gipco zu schaffen. Der Bau wird nach einer knapp zweijährigen Planungs- und Bauphase mit rund 6,5 Millionen Euro zu Buche schlagen. Nach einer Anlaufphase mit rund 20 Mitarbeitern soll die neue Produktionsstätte rund 40 dauerhafte Arbeitsplätze bieten. Bei voller Auslastung werden 40.000 Tonnen Stahl pro Jahr am neuen Produktionsstandort verarbeitet.