Heinsberg: Trotz Behinderung selbstbestimmt leben

Heinsberg : Trotz Behinderung selbstbestimmt leben

Menschen mit geistigen Behinderungen, die ein selbstbestimmtes Leben führen wollen, haben jetzt auch in der Heinsberger Stadtverwaltung eine Anlaufstelle. Die KoKoBe (Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstelle für Menschen mit geistiger Behinderung) in Trägerschaft der Gangelter Einrichtungen Maria Hilf betreibt ab sofort in Raum 413, 4. Etage, ein eigenes Büro.

Beraterin Adelheid Venghaus wird den Hilfe Suchenden mit Rat und Tat zur Seite stehen. „Wir schaffen ein Gesprächs- und Beratungsangebot für Menschen mit Behinderung, deren Angehörige, gesetzlich gestellte Betreuer und sonstige Bezugspersonen. Wir helfen Menschen mit Behinderungen, ihrem Bedarf entsprechend, eine geeignete Wohnform zu finden.”

Hierzu würden passende Hilfeformen erarbeitet. Auch in gesetzlichen Fragen, sozialen Angelegenheiten und bei der Vermögensregelung biete die neue Beratungsstelle Unterstützung. Dies gelte ebenso für das Ausfüllen von Formularen und Anträgen. „Zudem”, ergänzt Ilka Gerigk, Koordinatorin der Eingliederungshilfe, „informieren wir über die in der Region existierenden Freizeit-, Kultur- und Sportangebote.”