Waldfeucht-Haaren: Treffpunkt Bienenlehrpfad

Waldfeucht-Haaren : Treffpunkt Bienenlehrpfad

Den „Tag der deutschen Imkerei” nutzte der Imkerverein Waldfeucht und Umgebung im „Jahr der Imkerin”, die Frauen des Vereins mit ihrem Hobby in den Mittelpunkt zu stellen.

War früher die Imkerei in erster Linie eine Freizeitbeschäftigung von Lehrern und Pastoren, so wird sie heute vorwiegend von älteren Herrschaften betrieben. Dies allerdings leider mit abnehmender Tendenz.

Jahr für Jahr gehen rund 35.000 Bienenvölker verloren und mit ihnen der ökologische Nutzen bei der Bestäubung der Pflanzen. Für ein Kilogramm Hönig besuchen die Bienen zehn bis zwölf Millionen Blüten.

Ein Drittel unserer gesamten Nahrung hängt von den Bestäubungsleistungen der Bienen ab. „Unsere Natur und damit wir Menschen brauchen die Bienen dringend”, unterstreicht auch Alois Houben als Vorsitzender des Imkervereins die Anstrengungen, mehr Interesse für die Bienenzucht zu wecken.

Dem dient auch der im vergangenen Jahr eröffnete Bienenlehrpfad des Vereins im Kitscher Bruch in Haaren, der bereits zahlreiche Besucher anlockte. Mit seinen Schautafeln, den Bienenhotels für Wildbienen und einem lebenden Bienenvolk, dem man im verglasten Schaukasten bei der Arbeit zuschauen kann, war er erneut ein Treffpunkt für Naturfreunde und an der Imkerei Interessierte.