"Traumschiff" war ein Glanzlicht

"Traumschiff" war ein Glanzlicht

Kückhoven (an-o/tes) - Völlig außer Rand und Band waren die Kückhovener Jecken bei der Kostümsitzung der KG De Japstöck. Elferatspräsident Norbert Müschen hatte ein abwechslungsreiches Programm aus einheimischen und auswärtigen Künstlern zusammengestellt.

Prinz Josef V. und Prinzessin Heike II. waren voll in ihrem Element. Beim Einzug durch einen Saal voller kostümierter Jecken machten die beiden deutlich, dass sie mit Herz und Seele hinter ihrem "Job" als Oberjecken stehen.

Den Auftakt des närrischen Programms machte die Tanzgarde II mit ihrem Gardetanz. Weiter ging es mit den Marketenderinnen der KüKaGe: Mit ihrem Auftritt sorgten die Damen für einen ersten Höhepunkt. Auf ihrer Weltreise besuchten die Marketenderinnen unter anderem Spanien, die Pizza-Bäcker in Italien, einige Clochards in Frankreich, rassige Ungarinnen und Mickie Krause am Ballermann. Die abwechslungsreiche Musik kam ebenso gut an, wie die flotten Kostümwechsel.

Ein Tanz mit Esprit

Auch die Damen des TuS Germania, die in keiner Sitzung der Japstöck fehlen, gefielen den Jecken. Als Indianer präsentierten sie einen Tanz mit Esprit. Fliegende Beine, Spagatsprünge und strahlende Gesichter gab es beim Gardetanz der Tanzgarde I zu sehen. Auch im Schautanz zeigten die Mädchen der Tanzgarde I eine Glanzleistung. In glitzernden Kostümen wirbelten die Mädchen zum Thema "Traumschiff Arche" über die Bühne.

Nicht mehr zu halten waren die Narren im Saal beim Auftritt des Männerballetts: Die Männer, die zu Beginn dick eingemummt und auf Holzskiern durch den Saal zogen, steigerten sich immer mehr. Als es schließlich zum Après Ski überging, hielt es kaum einen Jecken im Saal noch auf seinem Stuhl.

Eine große Abordnung der EKG besuchte die Sitzung der Japstöck. Prinz Reinhard I. und Prinzessin Christa I. waren zum Orden und Bützchen verteilen nach Kückhoven gekommen. Zwei Kölner Musikgruppen heizten die Stimmung im Saal mächtig an.

Für einen eindrucksvollen Abschluss sorgten die Mennekrather. Das närrische Publikum konnte von der fetzigen Musik gar nicht genug bekommen und forderte mehrere Zugaben. Die wurden auch gewährt.