Kreis Heinsberg: Teilhabekreise: Neues Netzwerk soll Kräfte bündeln

Kreis Heinsberg : Teilhabekreise: Neues Netzwerk soll Kräfte bündeln

Die Initiatorinnen und Koordinatorinnen der Lokalen Teilhabekreise für Menschen mit Behinderung haben alle Behindertenbeauftragten im Kreis Heinsberg zu einem Treffen in Hückelhoven eingeladen.

Nicole ­Abels-Schell und Bärbel Windelen, Gemeindesozialarbeiterinnen des Caritasverbandes, und Adelheid Venghaus und Denise Lison von der Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstelle (KoKoBe) koordinieren Lokale Teilhabekreise in den Städten Geilenkirchen, ­Hückelhoven, Erkelenz, Heinsberg und Gangelt, dort in Kooperation mit den Gangelter Einrichtungen, vertreten durch Projektleiter Jörg Driessen.

Ziel der Lokalen Teilhabekreise ist es, Menschen mit einem Handicap die selbstverständliche Teilhabe am öffentlichen Leben zu ermöglichen und Barrieren abzubauen. Die Behindertenbeauftragten in den jeweiligen Kommunen haben die gleichen Aufgaben. Um Kontakte zu knüpfen und ein Netzwerk zu schaffen, hatten die Koordinatoren alle Behindertenbeauftragten zu dem Treffen im Hückelhovener Pfarrheim Burg eingeladen. Gefolgt waren dieser Einladung Astrid Peters aus dem Senioren- und Behindertenbeirat der Stadt Übach-Palenberg, Lambert Rebig, ehrenamtlicher Behindertenbeauftragter der Stadt Heinsberg, und Peter Wild, ehrenamtlicher Behindertenbeauftragter der Stadt Erkelenz. Silke Betz, Behindertenbeauftragte der Stadt Hückelhoven, und Heinz Pütz, ehrenamtlicher Behindertenbeauftragter der Stadt Geilenkirchen, hatten sich entschuldigt.

Die Teilnehmer dieser Zusammenkunft stellten die Vorteile regelmäßiger Treffen in dieser Zusammensetzung heraus: Aufbau ­eines Netzwerkes, Bündelung von Kräften, Austausch untereinander, gegenseitige Information und Stärkung. Gerade die ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten hätten nur begrenzte Zeitkapazitäten und Einflussmöglichkeiten. Sie seien oft „Einzelkämpfer“ vor Ort, hieß es. Umso wichtiger sei es, ein Netzwerk zu schaffen, in dem sie sich gegenseitig stärken und voneinander profitieren könnten. Die Anwesenden berichteten über die gute Zusammenarbeit mit den Lokalen Teilhabekreisen in Erkelenz und Heinsberg. In verschiedensten Aktionen unterstützten sich Behindertenbeauftragte und Lokale Teilhabekreise gegenseitig. Das zeige, wie wichtig und erfolgreich die Zusammenarbeit sei.

Ein weiterer Beschluss des Abends war, auch in Übach-Palenberg einen Lokalen Teilhabekreis zu initiieren.

Das wichtigste Anliegen aller ist es, darauf hinzuwirken, dass in jeder Kommune ein Behindertenbeauftragter benannt wird, der ebenfalls im Netzwerk mitwirken soll. Für die zukünftige Zusammenarbeit wurde festgelegt, dass sich dieser Kreis zweimal jährlich mit dem Ziel trifft, auf Kreisebene die Belange der Menschen mit Behinderung in den Blick zu nehmen, die in allen Kommunen gleich seien, um Synergieeffekte zu nutzen und sich gemeinsam für Veränderungen stark zu machen. Dadurch solle die Arbeit der Lokalen Teilhabekreise und der Behindertenbeauftragten vor Ort gestärkt werden. Die Anwesenden verabschiedeten sich in dem Bewusstsein voneinander, zukünftig stärker zusammenarbeiten zu wollen, um noch mehr zu bewegen.