Wegberg-Wildenrath: SV Helpenstein: Mahnende Worte, selbstkritische Bilanz

Wegberg-Wildenrath : SV Helpenstein: Mahnende Worte, selbstkritische Bilanz

Mahnende und auch selbstkritische Worte fand Werner Derichs, Vorsitzender des SV Helpenstein, während der Jahreshauptversammlung im Kurt-Hennig-Haus.

„Es könnten meine letzten beiden Jahre als Vorsitzender sein”, sagte er nach seiner Wiederwahl. Das Fazit seiner sechs Jahre als Vereinschef: „Im Ergebnis zu wenig”. Von den 7500 Einwohnern in Arsbeck, Dalheim und Wildenrath sind 426 Mitglied beim SV. Sportlich „muss es machbar sein, eine gute A-Liga-Mannschaft zu stellen. Die hervorragende Jugendarbeit, unsere Zukunft, ist zu 80 Prozent der Grund, dass ich weitermache”, so Derichs. Aus der guten B- und A-Junioren-Mannschaft schöpft er die Hoffnung, sein Vorhaben doch noch umsetzen zu können.

Dr. Götz Reuter (2. Vorsitzender) und Sascha Jetten (2. Geschäftsführer) wurden bestätigt. Dagegen fand sich kein Kassierer. Die Lösung, die Derichs schließlich präsentierte, ist nicht alltäglich: „Wir werden die Kasse an einen Steuerberater übergeben, bis wir einen neuen ersten Kassierer gefunden haben.” Der Steuerberater übernehme die Aufgabe ehrenamtlich, wolle aber nichtgenannt werden.

Gleich vier Bewerber gab es dann für die beiden Beisitzerposten. In geheimer Wahl setzten sich Winfried Cassel (29 Stimmen) und Christian Herzog (15) durch. Bestätigt wurde der neue Jugendvorstand mit Thomas Cassel (Jugendleiter), Mark van Kessel (Stellvertreter), Dieter Wilms (Geschäftsführer) und Andrea Beckers (Kassiererin).