Erkelenz: Stelldichein der Jecken und der Ratsvertreter

Erkelenz : Stelldichein der Jecken und der Ratsvertreter

Die Tollitäten und Gesellschaften des Erkelenzer Landes trafen sich am Sonntagmorgen in der altehrwürdigen Erkelenzer Burg zum närrischen Stelldichein. Der Prinzenempfang gehört zu den karnevalistischen Traditionen in Erkelenz.

Und so gaben sich die Gesellschaften die Klinke in die Hand und machten Bürgermeister Peter Jansen und den Vertretern des Rates und der Verwaltung ihre Aufwartung.

Den Auftakt gestaltet der Venrather Wenk. Der Vorsitzende Peter Josef Gormanns begleitete das Kinderprinzenpaar Patrick II. und Annalena I.. Seit 1961 haben die Venrather erstmals kein „großes” Prinzenpaar. Dies habe jedoch keinen Einfluss auf die gute Laune im Ort, wie Gormanns betonte.

Auch der Lövenicher Präsident „Scheng” Eggerath hatte nicht nur sein Prinzenpaar nebst Gefolge mitgebracht, sondern auch ein paar Witze, die er gerne zum besten gab. Für die Kückhovener KG Japstöck verstand es der Sitzungspräsident Norbert Müschen, einige ausgewählte Bonmots zum besten zu geben.

Es folgten die Katzemer Katzeköpp, die mit großem Aufgebot auf der Burg erschienen waren. Mit von der Partie waren auch die Immerather Seckschürger und die Granterather Jecken unter der Führung von Karl Mones. Nach einem humoristischen Intermezzo von Jose Coenen und Michael Leuer, besser bekannt als die Letzten 2 von 1911, ging es mit den Golkrather Knallköpp weiter.

Auch die EKG ließ es sich als Gastgeber des anschließenden Biwaks nicht nehmen, dem Bürgermeister und den amtierenden Prinzen ihre Aufwartung zu machen. Den Schlusspunkt setzten die Gerderhahner, deren Prinzessin Lilia I. es sich nicht nehmen ließ, persönlich die Sessionshymne „Wenn nicht jetzt, wann dann” anzustimmen.