Erkelenz: Stahlzaun sorgt für mehr Sicherheit

Erkelenz : Stahlzaun sorgt für mehr Sicherheit

Um unbefugte Gleisüberschreitungen und auch Straftaten wie „Gefährliche Eingriffe in den Bahnverkehr” zu verhindern, trennt im Bereich der Ferdinand- Clasen Straße/Brückstraße ein stabiler Zaun das Bahngebiet vom Stadtgebiet.

Dieser Konsens wurde nach verschiedenen Gesprächen mit der Deutschen Bahn AG und der Stadt Erkelenz auf Anregung des Bundesgrenzschutzes, der für die Sicherheit auf dem Gebiet der Bahnanlagen zuständig ist, gefunden.

In einem Ortstermin kam man überein, dass dringend Abhilfe geschaffen werden muss, um ein Problem zu lösen, bevor es zu einem tragischen Unfall kommt.

Die Ferdinand-Clasen Straße sowie die Brückstraße enden jeweils in einem Wendehammer. Ein Überschreiten der Bahngleise sollte für jeden Fußgänger tabu sein, da dort bislang eindeutig ein Holzzaun und Dornenbüsche als Sperre angebracht waren.

Aber für Unbelehrbare sind solche Dinge kein Hindernis, um sich selbst und andere in höchste Lebensgefahr zu bringen, wie eine Beobachtung zeigt: Der Zaun wurde in der letzten Zeit auf einer Länge von 1,5 Metern entfernt und die Büsche niedergetrampelt, so dass sich ein gut sichtbarer „Trampelpfad” gebildet hat.

Dass dort an einer Stelle noch keine Personen überfahren wurden, an der die Züge zum Teil mit 140 Stundenkilometer vorbeibrausen, grenzt an ein Wunder, meint der Bundesgrenzschutz und ist auch für die Anwohner unfassbar, die schon mehrmals durch lautes Knallen durch Überfahren von aufgelegten Steinen aufgeschreckt wurden.

Nun hat die Stadt Erkelenz diesem Zustand ein Ende bereitet und den dortigen, maroden Holzzaun durch einen unüberwindbaren Stahlzaun ersetzt.

Außerdem sollen weitere Dornenbüsche davor abschrecken, eine lebensgefährliche, vermeintliche Abkürzung zu benutzen. Die Maßnahmen sollten nun jeden davon abhalten, die Bahnstrecke zu überschreiten.