Städteregion: Städteregion geht gegen unangeleinte Hunde vor

Städteregion : Städteregion geht gegen unangeleinte Hunde vor

Das Problem von unangeleinten Hunden in Naturschutzgebieten nimmt nach Angaben der Städteregion immer weiter zu.

„An manchen Orten ist es nicht nur ein Hund, der unangeleint geführt wird, sondern der überwiegende Teil“, berichtet Richard Bollig vom städteregionalen Umweltamt. „Die freilaufenden Hunde schrecken vor allem im Frühjahr Vögel auf, die auf dem Boden brüten. Auch Rehe mit ihren Kitzen sind gefährdet“, betont Bollig, der beklagt, dass die Anleinpflicht von vielen Hundehaltern nicht ernst genommen werde. „Aus diesem Grund wird es in Zukunft stärkere Kontrollen in Naturschutzgebieten geben.“

Laut Bollig sollen die Halter zunächst nur über die Anleinpflicht informiert werden. „Danach werden wir regelmäßige Kontrollen vornehmen. Und dann wird es auch Bußgelder geben“, kündigt Bollig an. Für weitere Fragen steht Richard Bollig unter Telefon 0241/5198-2633 oder per E Mail an richard.bollig@staedteregion-aachen.de zur Verfügung.

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