Wegberg: Stadtmarketing plant Zukunftskonzept

Wegberg : Stadtmarketing plant Zukunftskonzept

Mit einer Veranstaltung des Arbeitskreises Freizeit- und Tourismus hat für das Stadtmarketing die heiße Phase seiner Arbeit an einem Zukunftskonzept für Wegberg begonnen.

Nachdem in den letzten Wochen vor allem die Ortsteildiskussionen im Mittelpunkt der Aktivitäten standen, sind es jetzt die stadtweiten Arbeitskreise, die die Ideen bündeln und zu einem tragfähigen Entwicklungsleitfaden verdichten werden.

Die lebhafte Diskussion der rund 30 Teilnehmer drehte sich in der ersten Sitzung vor allen Dingen um eine Bestandsaufnahme in Sachen Freizeitangebot und Tourismus. Frank Heinze vom Dortmunder Stadtentwicklungsbüro Heinze + Frauns, der den Abend moderierte, hatte dazu einen 100-Punkte-Katalog mitgebracht, in dem die wichtigsten Ergebnisse aus der HotlineAktion, der Auftaktveranstaltung und der Ortsteil-Checks zusammengefasst waren.

Vom kulturellen Angebot Wegbergs über die Sportmöglichkeiten innerhalb und außerhalb der Vereine bis zu den Wegberger Festen und den Naherholungsmöglichkeiten blieb so kaum ein Aspekt rund um die freie Zeit des Tages unerwähnt.

Wie ein roter Faden zog sich dabei die Erkenntnis durch den Abend, dass in allen Ortstellen zusammen weitaus mehr Angebote vorhanden sind, als auf den ersten Blick erkennbar werden, weil es vielfach an der Information fehlt.

Hedwig Klein, die es sich als Bürgermeisterin nicht nehmen ließ, die Veranstaltung gespannt zu verfolgen: „Hier werden wir sicherlich noch einmal über Lösungsmöglichkeiten nachdenken müssen. Schließlich ist es am schnellsten und kostengünstigsten, das Vorhandene besser zu vermarkten, als gleich etwas Neues in die Welt zu setzen. Obendrein dürfte es auch für die Veranstalter interessant sein, ihre jetzigen Angebote besser auszulasten.”

Im Mittelpunkt der Diskussionen stand immer wieder auch die Angebotspalette für Jugendliche, die nach Ansicht aller Teilnehmer, darunter auch einiger Jugendlicher, dringend ausgeweitet werden sollte. Hier gab es auch schon erste Ideen: „Warum richten wir z.B. kein Open Air-Kino ein, wenn sich für ein festes Kino kein Investor findet”, zeigte sich ein Teilnehmer pragmatisch. Erfreulich war in diesem Zusammenhang auch die Nachricht, dass der Betreiber des Forums Wegberg in Zukunft Diskoveranstaltungen durchführen will.

Aber auch in anderen Feldern zeigten sich die Arbeitskreisteilnehmer kreativ gestimmt: Ideen, wie das Angebot eines Flachsmarkt-Gerichts in allen Wegberger Gaststätten während des Flachsmarkts, fanden allseits lebhaften Anklang, ebenso der visionäre Gedanke, die Schwalm schon ab Wegberg paddelfähig zu machen.