Erkelenz / Condé: Sprachprobleme spielen keine Rolle

Erkelenz / Condé : Sprachprobleme spielen keine Rolle

55 Cusaner fuhren mit großer Vorfreude in die französische Stadt Condé, um einer Einladung des Colléges Josquin-des-Prés und des Lycées Charles-Deulin nachzukommen.

Der Anlass war der 46. Geburtstag des Elysée-Vertrages. 1963 wurde dieser Vertrag von Charles de Gaulle und Konrad Adenauer ratifiziert, um die deutsch-französische Freundschaft zu festigen.

Im letzten Jahr hatte das Cusanus-Gymnasium die Schülerinnen und Schüler des Colléges Josquin-des-Prés und des Lycées Charles-Deulin nach Erkelenz eingeladen. Nach etwa vierstündiger Fahrt kamen die Cusaner am Rathaus der in der Nähe von Lille liegenden Stadt Condé an. Im Rathaus wurden sie mit einem „Verre de l´amitié”, einem „Glas der Freundschaft”, begrüßt. Danach ging es zum Lycée Condés.

Nach einer kulinarischen Stärkung wurden die Schüler beider Länder in Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe betrieb gemeinsam Sport, spielte Hand- und Fußball, eine Gruppe stellte in einigen Collagen die Wahrzeichen Condés dar, die dritte Gruppe bereitete Dialoge vor, die später in einer Art Rollenspiel vorgetragen wurden.

Im Vordergrund stand jedoch nicht, die Aufgaben möglichst gut zu bewältigen, sondern miteinander zu kommunizieren und sich trotz der kleineren Sprachprobleme zu verständigen.

Ermöglicht wurde diese freundschaftliche Begegnung durch die Verbindung die seit circa einem Jahr gepflegt wird. Die beiden Schulleiterinnen, Rita Hündgen und Madame Naoui, und die Lehrerinnen Christiane Tipp und Bernadette Prisack auf deutscher Seite sowie die französischen Lehrerinnen Madame Thibaut, Glineur, Mzyk und Verclytte haben diese Partnerschaft vorangetrieben.