SPD unterstützt Ferdinand Kehren

SPD unterstützt Ferdinand Kehren

Erkelenz (an-o) - "Erkelenz-Mitte ist einer der regsten Distrikte in der Stadt" lobte Ferdinand Kehren, Chef des SPD-Ortsvereins Erkelenz, die Genossen in der Jahresversammlung. Gleichzeitig warb er um Unterstützung für seine Kandidatur als Bürgermeister bei den Kommunalwahlen.

Distriktsvorsitzender Peter Fellmin hatte in seinem Jahresbericht bedauert, dass der Wunschkandidat von Erkelenz-Mitte, Wilfried Mercks, für dieses Amt leider nicht obsiegte, sicherte aber Ferdinand Kehren volle Unterstützung und Engagement auch bei den gewählten Schwerpunkten Bürgernähe und Bürgermitwirkung zu.

Stadtmarketing

Auf Einladung referierte der Vorsitzende des Gewerberinges, Helmut Becker, über Stadtentwicklung und Stadtmarketing in Erkelenz aus der Sicht des Gewerberinges. Er prognostizierte bei den vielen von Mittelständlern und Inhabern geführten Geschäften einen Umsatzrückgang von 30 Prozent und machte dafür auch die Strukturveränderungen verantwortlich. Er beklagte die vielen leer stehenden Ladenlokale in der Innenstadt. Diese Entwicklung müsse gestoppt oder sogar umgedreht werden. Ein Konzept erwartet er in Kürze als Ergebnis einer in Auftrag gegebenen Studie über Sortimentslücken, Flächenbedarf bei neuen Anbietern und Bevölkerungsentwicklung. Das Kaufpotenzial müsse an Erkelenz gebunden werden nach dem Motto: "Kauf am Ort, lauf nicht fort!"

In diesem Zusammenhang kam es in der anschließenden Diskussion auch zu Vorstellungen über notwendige Verbesserungen in der oberen Kölner Straße. Hier wurden Straßenraumgestaltung und die Stellplatzsituation angesprochen. Becker plädierte dafür, den Durchgangsverkehr in einen Zielverkehr umzuwandeln und die Kölner Straße bis zum Kölner Tor zu einer verkehrsberuhigten Straße ohne Busverkehr zu verändern, in der kostenloses Kurzparkzeiten möglich sein sollte.

Zahlreiche Anregungen

Zahlreiche Anregungen kamen während der Diskussion von den Versammlungsteilnehmern. So sprachen sie das Ärgernis Parkautomaten an, die bekanntlich kein Wechselgeld auszahlen, die fehlenden einheitlichen Ladenöffnungszeiten in der Innenstadt und auch das Schließen der Geschäfte in der Mittagszeit, das nicht mehr zeitgemäß sei. Beklagt wurde auch, dass es in der Gastronomie kaum noch deutsche Angebote gibt und öffentliche Toiletten in der Stadtmitte fehlen.

Die turnusmäßigen Wahlen wurden schnell und mit jeweils überwältigender Zustimmung durchgeführt.