SPD: „Mit den Menschen für die Menschen”

SPD: „Mit den Menschen für die Menschen”

Kreis Heinsberg. Ein einstimmig verabschiedetes Programm („Mit den Menschen - für die Menschen im Kreis Heinsberg”) und 83,75 Prozent Zustimmung bei seiner eigenen Wiederwahl: Franz-Josef Fürkötter, Vorsitzender des SPD-Unterbezirks, war zufrieden.

Und er verspürte nach dem Parteitag am Freitagabend in der Übach-Palenberger Stadthalle „Rückenwind” für den Wahlkampf. Beim Blick zurück auf die vergangenen zwei Jahre stellte Fürkötter des Bemühen um eine verbesserte Information und Kommunikation im Unterbezirk heraus. Der UB-Vorstand habe sich als ein Gremium präsentiert, in dem lebhaft und auch kontrovers diskutiert werde und das zugleich konstruktiv arbeite.

Fürkötter betonte das „vertrauensvolle Miteinander”, das heute zwischen allen Ortsvereinen und dem Unterbezirk herrsche; das sei nicht immer so gewesen. Zudem freute sich der Vorsitzende von Kreispartei und Kreistagsfraktion, dass beide heute wieder an einem Strang ziehen würden, „und zwar in dieselbe Richtung”. Im Wahlkampf wird es nach Fürkötters Darstellung für die Partei darum gehen, den Menschen zu sagen, dass die SPD die „Friedenspartei” sei als Garant, „dass heute eben keine deutschen Soldaten im Irak stehen”. Und ihnen müsse gesagt werden, „dass einzig die SPD die Veränderungen in dem sozialen Sicherungssystem mit Sensibilität für soziale Gerechtigkeit und Solidarität anpacken kann”.

Vom Umzug der Geschäftsstelle in angemietete neue Räumlichkeiten an der Martin-Luther-Straße in Hückelhoven berichtete UB-Geschäftsführer Ralf Derichs. Jetzt seien optimale Tagungsmöglichkeiten für die Gremien gegeben. Er konstatierte schwere Belastungen für Unterbezirke und Ortsvereine durch die neue Finanzordnung des Landesverbandes, die zu dessen Konsolidierung beschlossen worden sei. Mit Blick auf weitere anstehende Veränderungen mahnte er an, die hauptamtliche Struktur in der Fläche zu erhalten.

Die politischen Diskussionen zur Umgestaltung des Sozialstaates seien auch am SPD-Unterbezirk Heinsberg nicht spurlos vorbeigegangen, so Derichs. In den vergangenen zwei Jahren sei die Mitgliederzahl von 1947 auf 1618, also um 329 (oder 16,9 Prozent) gesunken. Dies belege, wie wichtig es sei, neue Mitglieder zu werben: 21 Neueintritte alleine in diesem Jahr würden zeigen, dass dies nicht unmöglich sei.

Mit Verweis auf das beschlossene umfassende kreispolitische Programm und die aufgestellten Kandidaten sagte Derichs: „Die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Kreis Heinsberg gehen selbstbewusst in die kommenden Wahlauseinandersetzungen.”