Erkelenz: Signale stehen klar auf „Aufstieg”

Erkelenz : Signale stehen klar auf „Aufstieg”

Langsam aber stetig nährt sich das Eichhörnchen - so oder so ähnlich scheinen die Tänzer vom A-Team der Tanzsportgemeinschaft Erkelenz (TSG) zu denken, die bereits mitten in den Tanzwettkämpfen der Regionalliga West stecken.

Schon bei den ersten beiden Turnieren ertanzte sich das A-Team gegen neun Teams jeweils einen klaren dritten Platz mit ihrer neuen Choreografie und in neuem Outfit zur Musik „Lionel Ritchie meets Wyitney Houston”.

Beim letzten Turnier der Regionalliga West in Bochum gab es dann für das A-Team den so sehr ersehnten zweiten Platz. „Das Ergebnis war eindeutig. Die Wertungsrichter gaben unserem Team viermal zwei und einmal drei Punkte”, freute sich neben Trainerin Nicole „Sheila” Scheel, der Vorsitzende der TSG, Hans Kleinschmidt. Eindeutiger ginge es kaum noch.

Bei den beiden vorangegangenen Turnieren habe sich Greven den zweiten Platz gesichert, diesmal seien dem Team jedoch „zu viele individuelle Fehler” unterlaufen, so Kleinschmidt. Greven habe kurz zuvor den großartigen Auftritt des A-Teams gesehen, und sei nervös geworden, ist sich der Vorsitzende sicher. Denn das Team der TSG sei völlig austrainiert, die Gruppe zeige sich sehr homogen.

Hohes Leistungsniveau

Dieses hohe Leistungsniveau gelte es nun zu halten, um auch bei den noch kommenden beiden Turnieren der Regionalliga West einen zweiten Platz zu holen. An die Düsseldorfer, die wie Lüdenscheidt und Köln wie kein anderer aus dem Westen aufgestiegen seien, sei „im Prinzip kein Rankommen”. Sie seien „schlichtweg eine zu große Konkurrenz” und halten bislang den ersten Platz bei jedem der Turniere.

Am 28. Februar wird das A-Team wieder hoch motiviert an den Start gehen, um erneut einen zweiten Platz zu holen. Sollte es gelingen, bei den beiden letzten Turnieren der Regionalliga West den begehrten Platz zu ertanzen, dann fahren sie definitiv - wie alle anderen erst- und zweitplatzierten Teams der Regionalligen - zum Aufstiegsturnier nach Rüsselsheim. Dort entscheidet sich dann, wer in die 2. Bundesliga aufsteigen wird.

Aber so weit wagt Kleinschmidt noch gar nicht zu denken. Jetzt freut sich die TSG erst einmal über den aktuell und vor allem klar ertanzten zweiten Platz.