Städteregion: Seniorenlotsen: Selbstständigkeit soll auch im Alter erhalten bleiben

Städteregion : Seniorenlotsen: Selbstständigkeit soll auch im Alter erhalten bleiben

Die ersten 15 ehrenamtlichen „Seniorenlotsen“ haben ihre Ausbildung abgeschlossen und sind ab sofort in der Städterregion aktiv: Sie sind Ansprechpartner für ältere Menschen und deren Angehörige bei Fragen zu Beratungsstellen, Dienstleistern und Entlastungsangeboten bei der häuslichen Versorgung.

Die Lotsen sollen keine professionelle Beratung ersetzen, sondern ein zusätzliches, niedrigschwelliges Angebot sein und die Arbeit der Pflegeberatung ergänzen.

Rund 80.000 Menschen in der Städteregion sind 70 Jahre und älter. Die meisten von ihnen wollen auch bei zunehmendem Hilfebedarf möglichst lange selbstbestimmt und selbstständig in der eigenen Wohnung bleiben. Dabei sollen ihnen die Lotsen mit ihrem Wissen, wo Seniorinnen und Senioren die jeweils erforderliche Unterstützung erhalten, helfen.

Die Lotsen haben sich an acht Schulungsabenden mit folgenden Schwerpunktthemen beschäftigt: zunehmender Hilfebedarf im Alter, sozialrechtliche Grundlagen der Kranken- und Pflegeversicherung, Kennenlernen von Versorgungsformen und Beratungsangeboten, Formen von Demenz und Entlastungsmöglichkeiten, Wohnungsanpassung im Alter, ältere Menschen mit Migrationshintergrund sowie Angebote der Hospiz- und Palliativpflege. Die Pflegeberatung der Städteregion, die diese Schulungsreihe organisiert hat, wird die Lotsen weiter beraten.

Die ersten ehrenamtlichen „Seniorenlotsen“ sind: Wilma Förster, Beatrix Conrath, Mortesa Haydari, Irmgard Dubois, Klara Schulz, Berti Niehoff (alle Aachen), Theo Preißler (Alsdorf), Kazim Karakök (Baesweiler), Gabriela Korsten (Eschweiler), Esther Maria Tewes (Herzogenrath, Andrea Schornstein, Michael Kark (beide Stolberg) sowie Hans-Peter und Elfriede Drabent (Würselen).

Der zweite kostenlose Seniorenlotsenkurs wird im Frühjahr 2016 starten. Weitere Interessenten können sich noch melden bei Stephan Löhmann von der Pflegeberatung unter Telefon 0241/5198-5065 oder E-Mail stephan.loehmann@staedteregion-aachen.de.