Wegberg: Schwimmbad-Disco: Heiße Musik im kühlen Nass

Wegberg : Schwimmbad-Disco: Heiße Musik im kühlen Nass

Ein Bild für die Götter: Wo normalerweise Schwimmer bedächtig ihre Bahnen ziehen und außer dem leisen Plätschern des Wassers nicht viel zu hören ist, da durchbrach plötzlich topaktuelle Musik die Stille.

Das Hallenbad blieb am Donnerstag von den Ferienspielen nicht „verschont”. Die Stadt hatte zur Schwimmbad-Disco eingeladen und ungezählte Kinder sowie Jugendliche folgten dem Ruf.

Etwas schwer fiel zwar das Tanzen angesichts des recht nassen „Parketts”, aber das störte nicht weiter. Im kühlen Nass lässt es sich sowieso besser aushalten als an Land.

Der Kontrollraum des Bademeisters wurde von den städtischen Mitarbeitern Manfred Vits und Ulrich Lambertz kurzerhand in eine „Multimedia-Zentrale” umgewandelt. CDs stapelten sich in der kleinen Kabine, Kabel mussten fachgerecht miteinander verbunden werden und auch ein Notebook durfte nicht fehlen.

Während die beiden „Discjockeys” noch versuchten, den mitgebrachten Gerätschaften kristallklare Klänge zu entlocken, hatte der Spaß im dicht bevölkerten Becken schon längst begonnen: Kinder jauchzten vor Freude, Wassermassen schwappten in regelmäßigen Abständen über den Rand, draußen vor der Kasse bildete sich eine Schlange aus Amüsierwilligen.

Ab und zu wagten sich sogar Eltern in die „Wasser-Disco”, die sich fest in Kinderhand befand - nichts da mit entspannender Ruhe für Zuflucht suchende Schwimmbegeisterte.

Vier Betreuer unterhielten die kleinen Gäste mit ihrem ausgefeilten „Anti-Langeweile-Programm”. Im Team sollten unter anderem Pingpongbälle übers Wasser transportiert werden. Besonders flinken Mitspielern winkten Preise in Form von Eisgutscheinen.

„Vor allem die ganz Kleinen bekommen alle Gutscheine, damit sie keinen Grund zum Weinen haben”, verspricht Armin Sachse, selbst Vater einer dreijährigen Tochter und damit ganz automatisch ein Fachmann für die Bedürfnisse der jungen Hallenbadbesucher.