Erkelenz: Schutz vor den Schmutzfinken

Erkelenz : Schutz vor den Schmutzfinken

Die Erkelenzer Grünen fordern ein strengeres Vorgehen der Stadtverwaltung gegen die Verschmutzung der Stadt.

„Der Eindruck vieler Bewohner der Stadt Erkelenz ist, dass Erkelenz immer dreckiger wird. Dies hat zum einen mit verunreinigten Straße und Plätzen, wie zum Beispiel der Johannismarkt nach den Altweiberfeierlichkeiten oder auch verunreinigten Grünanlagen und Spielplätzen, zu tun, zum anderen aber auch mit der Gleichgültigkeit mit der einige Haus- und Grundstücksbesitzer Verunreinigungen auf ihrem Besitz oder von ihrem Besitz ausgehend zulassen.”

So schreiben die Grünen im Erkelenzer Rathaus in einem Antrag an Bürgermeister Mathissen. Diese Beschwerden wurden an den Vorsitzenden des Ausschusses für Umwelt und Soziales, dem grünen Ratsherren Hans Josef Dederichs, herangetragen. „Wir fordern die Stadt Erkelenz auf, die ,Ordnungsbehördliche Verfügung der Stadt zu überarbeiten, um dem Rechts- und Ordnungsamt einen erweiterten Handlungsspielraum zur Verbesserung des kritisierten Wohnumfelds zu geben.”

Es gehe dabei nicht so sehr um mehr oder höhere Strafen, sondern vielmehr um einen Ordnungswidrigkeitenkatalog, der den tatsächlichen Verhältnissen in der Stadt Erkelenz besser gerecht wird. Auch sollte die Höhe der zu verhängenden Strafen dem Aufwand der Allgemeinheit Rechnung tragen, diese Verunreinigungen zu beseitigen.

„Insbesondere jedoch wollen wir als Grüne mit diesem Antrag die Bürger schützen, die ständig den Anblick unserer Stadt durch persönliches und finanzielles Engagement verschönern und deren Bemühungen durch einige Schmutzfinken immer wieder beeinträchtigt werden”, begründet Dederichs den Vorstoß. Als Anregung für eine überarbeitete ordnungsbehördliche Verfügung dient den Grünen unter anderem eine die Vorlage der Stadt Wegberg.